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6 Faktoren, wie Process Mining Projekte zum Erfolg werden

Zuerst wollte ich diesen Artikel mit “6 Gründe, warum Process Mining Projekt scheitern” betiteln, das würde dann aber doch etwas zu negativ klingen. Kein Process Mining Projekt muss scheitern oder überhaupt in Verzögerungen geraten, denn das lässt sich mit etwas Erfahrung und der richtigen Einstellung zum Projekt immer verhindern.

Process Mining - Process Flow ChartNach dutzenden Process Mining Projekten mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen gebe ich hier nun sechs handfeste Hinweise, wie Process Mining Projekte generell zum Erfolg werden:

1. Richtige Erwartungshaltung setzen und kommunizieren

Dieser Punkt mag banal klingen, das ist jedoch nicht der Fall. Ich habe schon einige Process Mining Projekte gesehen, die deswegen gescheitert sind, weil dem Vorstand oder anderen Entscheidern gegenüber falsche Versprechungen abgegeben wurden. Tatsächlich werden Process Mining Projekte oft mit ambitionierten Zielen gestartet, wie dem Herabsenken von Prozesskosten um konkrete 10% oder dem Reduzieren der Durchlaufzeit eines bestimmten Prozesses um 20%. Es sei den Entscheidern nicht zu verübeln, dass Budgets gestrichen und Projekte eingestampft werden, wenn diese konkreten Versprechen nicht realisiert werden können.

Dabei können exakt diese Ziele oftmals doch erreicht werden, nur nicht gleich bei den ersten Projektiterationen, denn oft fehlen Datenpunkte, die wichtige Prozessaktivitäten in operativen Prozessketten dokumentieren. Das Event Log kann anfangs – gerade für exotischere Prozesse in weniger verbreiteten IT-Systemen – oft noch nicht sofort vollständig erstellt werden.

Aber eben genau diese Lücken in der Prozessdatenerfassung sind ein “Finding”, denn sie zeigen erst auf, an welchen Stellen es blinde Flecken in der Daten- und Prozesstransparenz noch gibt. Somit ist im Process Mining auch der Weg der datenbasierten Prozesstransparenz ein oder sogar DAS große Ziel.

Konkretes Beispiel: Eine Krankenversicherung wollte die Prozesse der Reha-Bewilligung für ihre Versicherte analysieren. Unter Einsatz eines umfangreichen Process Mining Tools sollten die Prozesse tiefgehend analysiert und unnötige Prozessschleifen identifizieren, aber auch den Prozess abkürzen, indem Ausschlusspunkte frühzeitig im Prozess entdeckt werden. Das war das Versprechen an den Vorstand, der das Budget einfror, auf Grund nicht erreichter Ziele.

In der Tat gab es bei der Rekonstruktion der Prozesse aus den Legacy-Systemen, die über Jahrzehnte von der IT der Krankenkasse selbst entwickelt wurden, viele Lücken in den Daten und somit blinde Flecken in der Prozessen. Die Aufdeckung aber genau dieser Lücken führt dazu, dass diese geschlossen werden können und die vollständige Transparenz über Daten damit erst hergestellt wird. Erst dann, im zweiten Schritt, können die Prozesse ausführlich genug auf Optimierungspotenziale untersucht werden.

Process Mining nicht zu betreiben, weil die Prozesse nicht lückenlos getrackt werden, ist im Grunde unterlassene Hilfeleistung gegenüber des Unternehmens.

2. Process Mining als Methode, nicht als Tool verstehen

Viele Process Mining Projekte drehen sich vor allem um die Auswahl und die Einführung der richtigen Process Mining Tools. Auf das richtige Tool zu setzen, ist natürlich ein wichtiger Aspekt im Process Mining Projekt. Abhängig davon, ob es sich beim Vorhaben der Prozessanalyse um eine einmalige Angelegenheit oder ein tägliches Monitoring von Prozessen handelt, kommen unterschiedliche Tools in die Vorauswahl. Auch ob beispielsweise bereits ein BI-System etabliert ist und ob ein ausgeklügeltes Berechtigungskonzept für die Prozessanalysen notwendig ist, spielen für die Auswahl eine Rolle, sowie viele weitere Faktoren.

Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass Process Mining in erster Linie kein Tool, sondern eine Analysemethodik ist, bei der es im ersten Abschnitt um die Rekonstruktion der Prozesse aus operativen IT-Systemen in ein resultierendes Prozessprotokoell (Event Log) geht, im zweiten Schritt um eine (im Kern) Graphenanalyse zur Visualisierung der Prozessflüsse mit weiteren Analyse-/Reporting-Elementen. Wird diese Perspektive auf Process Mining nicht aus den Augen verloren, können Unternehmen viele Kosten sparen, denn es erlaubt die Konzentration auf lösungsorientierte Konzepte.

Konkretes Beispiel: Ein Unternehmen plante die Einführung von Process Mining über einen marktführenden Tool-Anbieter. Nahezu alle Ressourcen wurden für die Tool-Einführung allokiert, das eigentliche Vorhaben schien rein in der Tool-Einführung aufgehen zu müssen, bis Projektanforderungen sogar zu Gunsten des auserwählten Tools angepasst wurden, um es realisieren zu können.
Zudem kann das Unternehmen noch vor der umfangreichen Tool-Einführung, erste Schritte oder Zumindest erste Machbarkeitstests mit einem günstigeren Tool durchführen, oder sogar gänzlich kostenlos z. B. mit PM4Py (Python Package für Process Mining).

Oftmals sind die Tools der Marktführer auf Grund der Preismodelle schädlich für die Durchdringung von Process Mining im Unternehmen, denn nicht alle Abteilungen verfügen über die notwendigen Budgets und gerade experimentelle Projekte finden keinen Sponsor. Umso wichtiger ist es, diese Analysetechnik als Methodik zu verstehen, die auch mit einem Tool-Mix funktionieren kann. Ich kenne mehrere Unternehmen, die aus verschiedenen Gründen nicht ein, nicht zwei, sondern gleich mehrere Tools im Unternehmen im Einsatz haben.

3. Auf Unabhängigkeit und Wiederverwendbarkeit setzen

Wie zuvor bereits erwähnt, kann für ein Unternehmen ein Mix aus mehreren Tools infrage kommen und eigentlich sollte dieser Punkt sich um die richtige Tool-Auswahl drehen. Der Markt für Process Mining Software Tools in einem turbulenten Umfeld, die Tools, Funktionsumfänge und Konditionen ändern sich häufig und sind noch nicht vollends ausgereift. Viele der höherpreisigen Process Mining Tools wollen die Erstellung des Event Logs übernehmen und setzen dabei meistens auf vorgefertigte SQL-Skripte, die in der Plattform (also dem Tool) laufen und dort an kundenindividuelle Prozesse (z. B. durch ERP-Customizing) angepasst werden können.

Wie bereits erwähnt, besteht das Verfahren für Process Mining aus zwei Abschnitten, der erste ist die Erstellung des Event Logs, der zweite die eigentliche Analyse im Process Mining Tool, in welches das Event Log geladen wird. Soll das Tool auch den ersten Abschnitt übernehmen, steckt viel unternehmensindividuelles Prozess-Know-How im Tool, welches nicht für andere Tools verwendet werden kann. Es entsteht eine Abhängigkeit vom Tool, eine Migration zu einem anderen Tool wird schwieriger.

Konkretes Beispiel: Ein Unternehmen starten einen Proof of Concept für die Einführung eines Process Mining Tools, dabei wird ein Budget i.H.v. hundertausenden bereit gestellt, um drei Tools von unterschiedlichen Software-Herstellern gegeneinander antreten zu lassen. Die Tools sollen jeweils eine Gesamtlösung darstellen und Process Mining komplett liefern können, inklusive Event Logs.

Das Unternehmen könnte sich den Proof of Concept zum überwiegenden Teil sparen, wenn der erste Abschnitt des Process Minings – die Erstellung der Event Logs – vom Unternehmen selbst durchgeführt werden würde. Die Tools der Anbieter würden dann nur noch der eigentlichen Analyse der Event Logs dienen, die Anforderungen verringern sich und die Tools werden austauschbarer.

Unternehmen können Event Logs selbst herstellen und in ein Data Warehouse speisen, die dann alle Process Mining Tools mit Prozessdaten versorgen können. Die investierten Aufwände in Process Mining würden somit nachhaltiger (weil länger nutzbar) werden und die Abhängigkeit von bestimmter Software würde sich auf ein Minimum reduzieren, wir riskieren keinen neuen Aufwand für Migration von einem Anbieter zum nächsten. Übrigens können die Event Logs dann auch in andere Tools z. B. für Business Intelligence (BI) geladen und anderweitig analysiert werden.

4. Den richtigen Fokus setzen

Für Process Mining sollte nicht nur im Generellen eine realistische Erwartungshaltung kommuniziert werden, sondern auch im Speziellen, durch Selektion der besten Prozesse für den Start der Process Mining Vorhaben. Auf den ersten Blick sind das sicherlich die Prozesse, die aus Führungssicht als besonders kritisch betrachtet werden, für manche Unternehmen mögen das besondere Prozesse der Logistik sein, der Wareneinkauf bzw. die Materialbereitstellung, bei anderen Unternehmen vielleicht bestimmte Verwaltungs- oder Genehmigungsprozesse. Es sind meistens Prozesse, die entweder eine besondere Kostenbedeutung für das Unternehmen haben oder für die Kundenbindung wichtig sind. Da ist es verständlich, dass erste Projekte sich exakt diesen Prozessen widmen.

Konkretes Beispiel: Ein Unternehmen der Werkzeugmaschinen-Branche plant einen erstmaligen Einsatz von Process Mining. Der für das Unternehmen besonders kritische Prozess ist die Fertigung und Montage von Maschinen, denn hier liegen die größten Potenziale verborgen. Das Vorhaben gerät jedoch schnell ins Stocken, denn die Erhebung der Daten nicht nur aus ERP- und MES-Systemen, sondern auch von Machinen und Arbeitsplätzen erweist sich als zeitaufwändig.

Das Unternehmen startet eine zweite Kampagne zur Untersuchung eines Einkaufsprozesses, das zwar geringere Potenziale bietet, jedoch schneller und reibungsloser durchführbar ist. Das Projekt wird zum Erfolg und motiviert die Geschäftsführung, mehr Aufwände für Process Mining auch für schwieriger zu untersuchende Prozesse freizugeben.

Sofern Process Mining noch nicht im Unternehmen etabliert ist, sollten Sie die “low hanging Fruits” finden, damit Ihre Initiative zu einem nachhaltigen Erfolg für das ganze Unternehmen werden kann, beginnen Sie möglichst nicht gleich mit der größten “Baustelle”.

5. Datenanforderung und Datenrestriktionen frühzeitig klären

Dass der Erfolg Ihrer Process Mining Initiative auch vom zu analysierenden Prozess abhängt und damit auch die Datenverfügbarkeit vorab untersucht worden sein sollte, hatten wir schon erörtert. Aber selbst für gängigere Prozesse verzögern sich Process Mining Vorhaben auf eigentlich vermeidbarer Weise, weil die Anforderung an die Daten nicht vorab festgelegt worden sind. In der Tat ist die Definition der Datenanforderung, also welche Datentabellen mit Filterung auf Spalten und Zeilen für das Event Log benötigt werden, vorab manchmal gar nicht so einfach, besonders bei exotischeren Quellsystemen. Es sollte zumindest jedoch die grobe Anforderung beschrieben werden, unter Nennung der Datenbanken und einer Metabeschreibung, um welche Daten es geht. Auch deswegen, um den Datenschutzbeauftragten und sonstige Genehmiger frühzeitig einbinden zu können. Bei gängigen Quellsystemen und Standardprozessen (z. B. Procure to Pay oder Order to Cash eines SAP ERPs) kann die Anforderung bereits früh auf hohem Detaillevel vorab geschehen.

Konkretes Beispiel: Ein Unternehmen hat gerade sein Process Mining Projekt gestartet, steckt jedoch seit Tagen in der Datenbeschaffung fest. Die IT-Systemintegratoren weigern sich, Daten ohne genaue Anforderung aus den Quellsystemen zu exportieren oder einen API-Zugang bereit zu stellen und die Freigabe des Datenschutzbeauftragten sowie der IT-Sicherheit fehlen.

Neben der Anforderungsdefinition sollte also auch die Kommunikation mit den Administratoren der Quellsysteme frühzeitig erfolgen.

6. Das Big Picture vor Augen haben

Insbesondere wenn Process Mining nicht nur eine einmalige Ad-Hoc Analyse bleiben, sondern unternehmensweit eingeführt werden soll, sollte eine verlässliche, integrative und nachhaltige Architektur überlegt werden. Process Mining ist – wir wiederholen uns – eine Methodik, die mit Business Intelligence, Data Science (Machine Learning) und RPA in Verbindung gebracht werden kann.

Konkretes Beispiel: Eine Fachabteilung eines Unternehmens führte ein Process Mining Tool als eigenständige Lösung ein, um Prozesse hinsichtlich ihrer Automatisierbarkeit zu untersuchen. Dabei werden NLP-Algorithmen aus dem Machine Learning bei der Datenextraktion aus Texten eine Rolle spielen. Das ausgewählte Process Mining Tool wurde auch auf Grund seiner inhouse-Lösung für Machine Learning ausgesucht. In einer benachbarten Abteilung ist bereits ein RPA-Tool im Einsatz und auf der globalen Unternehmensebene ist ein bestimmtes BI-Tool der Standard für Reporting und Datenanalysen.

Statt vieler Einzellösungen, könnte die Fachabteilung das konzernweite BI-Tool mit Process Mining Erweiterung (Plugin zum BI-Tool, z. B. für Qlik Sense oder Power BI erhältlich) nutzen und dabei auch die RPA-Lösung mit dieser verbinden. Ein Data Warehouse für BI ist ebenfalls vorhanden und könnte ggf. zu einem für Process Mining erweitert werden. Für den Einsatz von Machine Learning können Data Scientists die Daten im Process Mining Data Warehouse zum Training verwenden und Prädiktionsergebnisse direkt in dieses zurückspielen.

Achten Sie auf die Gesamtarchitektur. Process Mining kann für sich alleine stehen, es kann jedoch auch sinnvoll sein, eine Datenstrategie zu entwickeln, die das Projekt im Kontext vorhandener Daten-Initiativen betrachtet und einen integrativen Ansatz erlaubt.

Process Mining Tools – Artikelserie

Process Mining ist nicht länger nur ein Buzzword, sondern ein relevanter Teil der Business Intelligence. Process Mining umfasst die Analyse von Prozessen und lässt sich auf alle Branchen und Fachbereiche anwenden, die operative Prozesse haben, die wiederum über operative IT-Systeme erfasst werden. Um die zunehmende Bedeutung dieser Data-Disziplin zu verstehen, reicht ein Blick auf die Entwicklung der weltweiten Datengenerierung aus: Waren es 2010 noch 2 Zettabytes (ZB), sind laut Statista für das Jahr 2020 mehr als 50 ZB an Daten zu erwarten. Für 2025 wird gar mit einem Bestand von 175 ZB gerechnet.

Hier wird das Datenvolumen nach Jahren angezeit

Abbildung 1 zeigt die Entwicklung des weltweiten Datenvolumen (Stand 2018). Quelle: https://www.statista.com/statistics/871513/worldwide-data-created/

Warum jetzt eigentlich Process Mining?

Warum aber profitiert insbesondere Process Mining von dieser Entwicklung? Der Grund liegt in der Unordnung dieser Datenmenge. Die Herausforderung der sich viele Unternehmen gegenübersehen, liegt eben genau in der Analyse dieser unstrukturierten Daten. Hinzu kommt, dass nahezu jeder Prozess Datenspuren in Informationssystemen hinterlässt. Die Betrachtung von Prozessen auf Datenebene birgt somit ein enormes Potential, welches in Anbetracht der Entwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Was war nochmal Process Mining?

Process Mining ist eine Analysemethodik, welche dazu befähigt, aus den abgespeicherten Datenspuren der Informationssysteme eine Rekonstruktion der realen Prozesse zu schaffen. Diese Prozesse können anschließend als Prozessflussdiagramm dargestellt und ausgewertet werden. Die klassischen Anwendungsfälle reichen von dem Aufspüren (Discovery) unbekannter Prozesse, über einen Soll-Ist-Vergleich (Conformance) bis hin zur Anpassung/Verbesserung (Enhancement) bestehender Prozesse. Mittlerweile setzen viele Firmen darüber hinaus auf eine Integration von RPA und Data Science im Process Mining. Und die Analyse-Tiefe wird zunehmen und bis zur Analyse einzelner Klicks reichen, was gegenwärtig als sogenanntes „Task Mining“ bezeichnet wird.

Hier wird ein typischer Process Mining Workflow dargestellt

Abbildung 2 zeigt den typischen Workflow eines Process Mining Projektes. Oftmals dient das ERP-System als zentrale Datenquelle. Die herausgearbeiteten Event-Logs werden anschließend mittels Process Mining Tool visualisiert.

In jedem Fall liegt meistens das Gros der Arbeit auf die Bereitstellung und Vorbereitung der Daten und der Transformation dieser in sogenannte „Event-Logs“, die den Input für die Process Mining Tools darstellen. Deshalb arbeiten viele Anbieter von Process Mining Tools schon länger an Lösungen, um die mit der Datenvorbereitung verbundenen zeit -und arbeitsaufwendigen Schritte zu erleichtern. Während fast alle Tool-Anbieter vorgefertigte Protokolle für Standardprozesse anbieten, gehen manche noch weiter und bieten vollumfängliche Plattform Lösungen an, welche eine effiziente Integration der aufwendigen ETL-Prozesse versprechen. Der Funktionsumfang der Process Mining Tools geht daher mittlerweile deutlich über eine reine Darstellungsfunktion hinaus und deckt ggf. neue Trends sowie optimierte Einsteigerbarrieren mit ab.

Motivation dieser Artikelserie

Die Motivation diesen Artikel zu schreiben liegt nicht in der Erläuterung der Methode des Process Mining. Hierzu gibt es mittlerweile zahlreiche Informationsquellen. Eine besonders empfehlenswerte ist das Buch „Process Mining“ von Will van der Aalst, einem der Urväter des Process Mining. Die Motivation dieses Artikels liegt viel mehr in der Betrachtung der zahlreichen Process Mining Tools am Markt. Sehr oft erlebe ich als Data-Consultant, dass Process Mining Projekte im Vorfeld von der Frage nach dem „besten“ Tool dominiert werden. Diese Fragestellung ist in Ihrer Natur sicherlich immer individuell zu beantworten. Da individuelle Projekte auch einen individuellen Tool-Einsatz bedingen, beschäftige ich mich meist mit einem großen Spektrum von Process Mining Tools. Daher ist es mir in dieser Artikelserie ein Anliegen einen allgemeingültigen Überblick zu den üblichen Process Mining Tools zu erarbeiten. Dabei möchte ich mich nicht auf persönliche Erfahrungen stützen, sondern die Tools anhand von Testdaten einem praktischen Vergleich unterziehen, der für den Leser nachvollziehbar ist.

Um den Umfang der Artikelserie zu begrenzen, werden die verschiedenen Tools nur in Ihren Kernfunktionen angewendet und verglichen. Herausragende Funktionen oder Eigenschaften der jeweiligen Tools werden jedoch angemerkt und ggf. in anderen Artikeln vertieft. Das Ziel dieser Artikelserie soll sein, dem Leser einen ersten Einblick über die am Markt erhältlichen Tools zu geben. Daher spricht dieser Artikel insbesondere Einsteiger aber auch Fortgeschrittene im Process Mining an, welche einen Überblick über die Tools zu schätzen wissen und möglicherweise auch mal über den Tellerand hinweg schauen mögen.

Die Tools

Die Gruppe der zu betrachteten Tools besteht aus den folgenden namenhaften Anwendungen:

Die Auswahl der Tools orientiert sich an den „Market Guide for Process Mining 2019“ von Gartner. Aussortiert habe ich jene Tools, mit welchen ich bisher wenig bis gar keine Berührung hatte. Diese Auswahl an Tools verspricht meiner Meinung nach einen spannenden Einblick von verschiedene Process Mining Tools am Markt zu bekommen.

Die Anwendung in der Praxis

Um die Tools realistisch miteinander vergleichen zu können, werden alle Tools die gleichen Datengrundlage benutzen. Die Datenbasis wird folglich über die gesamte Artikelserie hinweg für die Darstellungen mit den Tools genutzt. Ich werde im nächsten Artikel explizit diese Datenbasis kurz erläutern.

Das Ziel der praktischen Untersuchung soll sein, die Beispieldaten in die verschiedenen Tools zu laden, um den enthaltenen Prozess zu visualisieren. Dabei möchte ich insbesondere darauf achten wie bedienbar und anpassungsfähig/flexibel die Tools mir erscheinen. An dieser Stelle möchte ich eindeutig darauf hinweisen, dass dieser Vergleich und seine Bewertung meine Meinung ist und keineswegs Anspruch auf Vollständigkeit beansprucht. Da der Markt in Bewegung ist, behalte ich mir ferner vor, diese Artikelserie regelmäßig anzupassen.

Die Kriterien

Neben der Bedienbarkeit und der Anpassungsfähigkeit der Tools möchte ich folgende zusätzliche Gesichtspunkte betrachten:

  • Bedienbarkeit: Wie leicht gehen die Analysen von der Hand? Wie einfach ist der Einstieg?
  • Anpassungsfähigkeit: Wie flexibel reagiert das Tool auf meine Daten und Analyse-Wünsche?
  • Integrationsfähigkeit: Welche Schnittstellen bringt das Tool mit? Läuft es auch oder nur in der Cloud?
  • Skalierbarkeit: Ist das Tool dazu in der Lage, auch große und heterogene Daten zu verarbeiten?
  • Zukunftsfähigkeit: Wie steht es um Machine Learning, ETL-Modeller oder Task Mining?
  • Preisgestaltung: Nach welchem Modell bestimmt sich der Preis?

Die Datengrundlage

Die Datenbasis bildet ein Demo-Datensatz der von Celonis für die gesamte Artikelserie netter Weise zur Verfügung gestellt wurde. Dieser Datensatz bildet einen Versand Prozess vom Zeitpunkt des Kaufes bis zur Auslieferung an den Kunden ab. In der folgenden Abbildung ist der Soll Prozess abgebildet.

Hier wird die Variante 1 der Demo Daten von Celonis als Grafik dargestellt

Abbildung 4 zeigt den gewünschten Versand Prozess der Datengrundlage von dem Kauf des Produktes bis zur Auslieferung.

Die Datengrundlage besteht aus einem 60 GB großen Event-Log, welcher lokal in einer Microsoft SQL Datenbank vorgehalten wird. Da diese Tabelle über 600 Mio. Events beinhaltet, wird die Datengrundlage für die Analyse der einzelnen Tools auf einen Ausschnitt von 60 Mio. Events begrenzt. Um die Performance der einzelnen Tools zu testen, wird jedoch auf die gesamte Datengrundlage zurückgegriffen. Der Ausschnitt der Event-Log Tabelle enthält 919 verschiedene Varianten und weisst somit eine ausreichende Komplexität auf, welche es mit den verschiednene Tools zu analysieren gilt.

Folgender Veröffentlichungsplan gilt für diese Artikelserie und wird mit jeder Veröffentlichung verlinkt:

  1. Celonis
  2. PAFnow
  3. MEHRWERK
  4. Fluxicon Disco
  5. Lana Labs (erscheint demnächst)
  6. Signavio (erscheint demnächst)
  7. Process Gold (erscheint demnächst)
  8. Aris Process Mining der Software AG (erscheint demnächst)

Looking for the ‘aha moment’: An expert’s insights on process mining

Henny Selig is a specialist in process mining, with significant expertise in the implementation of process mining solutions and supporting customers with process analysis. As a Solution Owner at Signavio, Henny is also well versed in bringing Signavio Process Intelligence online for businesses of all shapes and sizes. In this interview, Henny shares her thoughts about the challenges and opportunities of process mining. 


Read this interview in German:

Im Interview mit Henny Selig zu Process Mining: “Für den Kunden sind solche Aha-Momente toll“

 


Henny, could you give a simple explanation of the concept of process mining?

Basically, process mining is a combination of data analysis and business process management. IT systems support almost every business process, meaning they leave behind digital traces. We extrapolate all the data from the IT systems connected to a particular process, then visualize and evaluate it with the help of data science technology.

In short, process mining builds a bridge between employees, process experts and management, allowing for a data-driven and fact-based approach to business process optimization. This helps avoid thinking in siloes, as well as enabling transparent design of handovers and process steps that cross departmental boundaries within an organization.

When a business starts to analyze their process data, what are the sorts of questions they ask? Do they have at least have some expectation about what process mining can offer?

That’s a really good question! There isn’t really a single good answer to it, as it is different for different companies. For example, there was one procurement manager, and we were presenting the complete data set to him, and it turned out there was an approval at one point, but it should have been at another. He was really surprised, but we weren’t, because we sat outside the process itself and were able to take a broader view. 

We also had different questions that the company hadn’t considered, things like what was the process flow if an order amount is below 1000 euros, and how often that occurs—just questions that seem clear to an outsider but often do not occur to process owners.

So do people typically just have an idea that something is wrong, or do they generally understand there is a specific problem in one area, and they want to dive deeper? 

There are those people who know that a process is running well, but they know a particular problem pops up repeatedly. Usually, even if people say they don’t have a particular focus or question, most of them actually do because they know their area. They already have some assumptions and ideas, but it is sometimes so deep in their mind they can’t actually articulate it.

Often, if you ask people directly how they do things, it can put pressure on them, even if that’s not the intention. If this happens, people may hide things without meaning to, because they already have a feeling that the process or workflow they are describing is not perfect, and they want to avoid blame. 

The approvals example I mentioned above is my favorite because it is so simple. We had a team who all said, over and over, “We don’t approve this type of request.” However, the data said they did–the team didn’t even know. 

We then talked to the manager, who was interested in totally different ideas, like all these risks, approvals, are they happening, how many times this, how many times that — the process flow in general. Just by having this conversation, we were able to remove the mismatch between management and the team, and that is before we even optimized the actual process itself. 

So are there other common issues or mismatches that people should be aware of when beginning their process mining initiative?

The one I often return to is that not every variation that is out of line with the target model is necessarily negative. Very few processes, apart from those that run entirely automatically, actually conform 100% to the intended process model—even when the environment is ideal. For this reason, there will always be exceptions requiring a different approach. This is the challenge in projects: finding out which variations are desirable, and where to make necessary exceptions.

So would you say that data-based process analysis is a team effort?

Absolutely! In every phase of a process mining project, all sorts of project members are included. IT makes the data available and helps with the interpretation of the data. Analysts then carry out the analysis and discuss the anomalies they find with IT, the process owners, and experts from the respective departments. Sometimes there are good reasons to explain why a process is behaving differently than expected. 

In this discussion, it is incredibly helpful to document the thought process of the team with technical means, such as Signavio Process Intelligence. In this way, it is possible to break down the analysis into individual processes and to bring the right person into the discussion at the right point without losing the thread of the discussion. Then, the next colleague who picks up the topic can then see the thread of the analysis and properly classify the results.

At the very least, we can provide some starting points. Helping people reach an “aha moment” is one of the best parts of my job!

To find out more about how process mining can help you understand and optimize your business processes, visit the Signavio Process Intelligence product page. If you would like to get a group effort started in your organization right now, why not sign up for a free 30-day trial with Signavio, today.

Im Interview mit Henny Selig zu Process Mining: “Für den Kunden sind solche Aha-Momente toll“

Henny Selig ist Spezialistin für Process Mining und verfügt über umfassende Erfahrung bei der Umsetzung von Process-Mining-Lösungen und der Unterstützung von Kunden bei der Prozessanalyse. Als Solution Owner bei Signavio ist Henny auch mit der Implementierung von Signavio Process Intelligence bei Unternehmen jeglicher Größe bestens vertraut. In diesem Interview geht Henny auf die Herausforderungen und Chancen von Process Mining ein. 


Read this interview in English:

Looking for the ‘aha moment’: An expert’s insights on process mining

 


Henny, wie würdest du das Konzept „Process Mining“ erklären?

Process Mining ist eine Kombination aus Datenanalyse und Business Process Management. Nahezu jeder Geschäftsprozess stützt sich auf IT-Systeme und hinterlässt digitale Spuren. Aus diesen IT-Systemen extrahieren wir alle Daten, die einen bestimmten Prozess betreffen, visualisieren sie und werten diese dann mithilfe von Data Science-Technologien aus.

Kurz gesagt: Process Mining bildet eine wichtige Brücke zwischen Fachabteilungen, Prozessverantwortlichen und dem Management. Damit sind datengestützte und faktenbasierte Diskussionen zur Optimierung von Geschäftsprozessen möglich. So lassen sich vor allem Übergaben und abteilungsübergreifende Schritte transparent gestalten und Silo-Denken vermeiden.

Welche Fragen beschäftigen Unternehmen, die mit Process Mining beginnen? Gibt es bestimmte Erwartungen, die durch den Einsatz von Process Mining erfüllt werden sollen?

Jedes Unternehmen ist anders und hat unterschiedliche Fragen und Erwartungen. Ein Beispiel: Ein Beschaffungsmanager, mit dem ich vor Kurzem zusammengearbeitet habe, war von den analysierten Daten überrascht. Denn es stellte sich heraus, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt im Prozess eine Genehmigung vorlag, die eigentlich in einem anderen Moment erfolgen sollte. Für den Kunden sind solche Aha-Momente toll. Sie treten ganz automatisch auf, wenn man eine objektive und transparente Sicht auf den jeweiligen Prozess hat. 

Es wurden auch Fragen von uns aufgeworfen, die das Unternehmen bisher nicht berücksichtigt hatte, z. B. wie sich der Prozessablauf bei einem Bestellbetrag unter 1.000 Euro gestaltet und wie oft dies vorkommt. Fragen, die einem Außenstehenden klar erscheinen, die sich Prozessverantwortliche aber oft nicht stellen.

Ahnen Unternehmen häufig nur, dass ein Prozess nicht wie gewünscht läuft? Oder wissen die Meisten um spezifische Probleme in einem Bereich? 

Es gibt Unternehmen, die wissen, dass ein Prozess prinzipiell gut läuft, ein bestimmtes Problem aber immer wieder auftritt. Die involvierten Mitarbeiter sagen in diesen Fällen häufig, dass sie kein bestimmtes Anliegen oder keine konkrete Frage haben. Das stimmt natürlich nicht: Bei genauerem Nachfragen äußern sie dann erste Vermutungen oder Ideen.

Wenn man Mitarbeiter eines Unternehmens direkt fragt, wie sie bestimmte Dinge erledigen, sorgt das oft völlig unbeabsichtigt für Stress. Viele halten zunächst Informationen zurück, weil sie das Gefühl haben, dass der von ihnen beschriebene Prozess oder Workflow nicht perfekt ist. So wollen sie Vorwürfe vermeiden. 

Das oben erwähnte Genehmigungsbeispiel ist mein Favorit, weil es so eindeutig ist. Im betreffenden Unternehmen gab es zum Beispiel ein Team, das immer wieder sagte: „Diese Art von Anträgen genehmigen wir nicht.“ Die Daten sagten jedoch etwas ganz anderes – dem Team war das überhaupt nicht bewusst. 

Wir sprachen dann mit dem Manager. Dieser hatte sich bisher über ganz andere Dinge Gedanken gemacht wie etwa Risiken, den Prozessfluss im Allgemeinen und vieles andere. Nur allein durch dieses Gespräch konnten wir schon die Unstimmigkeiten zwischen dem Management und dem Team beseitigen, noch bevor der eigentliche Prozess selbst optimiert wurde. 

Gibt es noch andere Aspekte, die Unternehmen beachten sollten, wenn sie mit ihrer Process Mining-Initiative beginnen?

Nicht jede Varianz jenseits des Soll-Modells eines Prozesses ist automatisch negativ. Die wenigsten Prozesse, die nicht rein automatisiert ablaufen, sind zu 100% prozesskonform – selbst wenn die Rahmenbedingungen ideal sind. Daher wird es immer Ausnahmen geben, die einen anderen Ansatz erfordern. Und genau das ist die Herausforderung im Projekt: Man muss herausfinden, welche Variationen gewünscht und wo notwendige Ausnahmen zu treffen sind.

Würdest du sagen, dass eine datenbasierte Prozessanalyse eine Teamleistung ist?

Absolut! In jeder Phase eines Process Mining-Projekts sind ganz unterschiedliche Projektmitglieder involviert. Die IT stellt die Daten bereit und hilft bei deren Interpretation. Analysten führen dann die Prozessanalyse durch und diskutieren die gefundenen Auffälligkeiten mit der IT, den Prozessverantwortlichen und den Experten aus den Fachabteilungen. Denn manchmal gibt es gute Gründe für ein bestimmtes Prozessverhalten, das ohne das Wissen der Experten nicht erklärbar ist. 

Bei der Diskussion hilft es natürlich ungemein, den Gedankengang des Teams mit technischen Mitteln wie Signavio Process Intelligence zu dokumentieren. Auf diese Weise ist es möglich, die Analyse auf einzelne Prozesse herunterzubrechen und die richtige Person an der richtigen Stelle in die Diskussion einzubeziehen. So verliert man auch nicht den roten Faden. Und der nächste Kollege, der sich mit dem Thema beschäftigt, kann die Analyse nachvollziehen und das Ergebnis richtig einordnen.

Weitere Informationen dazu, wie Sie mit Process Mining Ihre Geschäftsprozesse besser verstehen und optimieren können, finden Sie auf der Produktseite von Signavio Process Intelligence. Oder melden Sie sich noch heute für eine kostenlose  bei Signavio an und legen Sie direkt los.

Stop processing the same mistakes! Four steps to business & IT alignment

Digitization. Agility. Tech-driven. Just three strategy buzzwords that promise IT transformation and business alignment, but often fade out into merely superficial change. In fact, aligning business and IT still vexes many organizations because company leaders often forget that transformation is not a move from A to B, or even from A to Z––it’s a move from a fixed starting point, to a state of continual change.


Read this article in German:

Mit den richtigen Prozessen zum Erfolg: vier Schritte zum Business-IT Alignment

 


Within this state of perpetual flux, adaptive technology is necessary, not only to keep up with industry developments but also with the expansion of technology-enabled customer experiences. After all, alignment assumes that business and technology are separate entities, when in fact they are inextricably linked!

Metrics that matter: From information technology to business technology

Information technology is continuing to challenge the way companies organize their business processes, communicate with customers and potential customers, and deliver services. Although there is no single dominant reorganization strategy, common company structures lean towards decentralizing IT, shifting it closer to end-users and melding the knowledge-base with business strategy. Business-IT alignment is more than ever vital for market impact and growth.

This tactic means as business goals pivot, IT can more readily respond with permanent solutions to support and maintain enterprise momentum. In turn, technological advances and improvements are hardwired into current and future strategies and initiatives. As working ecosystems replace strict organizational structures, the traditional question “Which department do you work in?” has been replaced by, “How do you work?”

But how does IT prove its value and win the trust of the C-suite? Well, according to Gartner, almost 20% of companies have already invested in tools capable of monitoring business-relevant metrics, with this number predicted to reach 60% by 2021. The problem is many infrastructure and operations (I&O) leaders don’t know where to begin when initiating an IT monitoring strategy.

Reach beyond the everyday: Four challenges to alignment

With this, CIOs are under mounting pressure to address digital needs that grow and transform, as well as to renovate the operational environment with new functions. They also must still demonstrate how IT is meeting a given business strategy. So looking forward, no matter how big or small your business is, technology can deliver tangible and intangible benefits (like speed and performance) to hit revenue and operational targets efficiently, and meet your customers’ expectations of innovation.

Put simply, having a good technological infrastructure enriches the culture, efficiency, and relationships of your business.

Business and IT alignment: The rate of change

This continuous strategic loop means enterprises function better, make more profit, and see better ROI because they achieve their goals with less effort. And while there may be no standard way to align successfully, an organization where IT and business strategy are in lock-step can further improve agility and operational efficiencies. This battle of the ‘effs’, efficiency vs. effectiveness, has never been so critical to business survival.

In fact, successful companies are those that dive deeper; such is the importance of this synergy. Amazon and Apple are prime examples—technology and technological innovation is embedded and aligned within their operational structure. In several cases, they created the integral technology and business strategies themselves!

Convergence and Integration

These types of aligned companies have also increased the efficiency of technology investments and significantly reduced the financial and operational risks associated with business and technical change.

However, if this rate of change and business agility is as fast as we continually say, we need to be talking about convergence and integration, not just alignment. In other words, let’s do the research and learn, but empower next-level thinking so we can focus on the co-creation of “true value” and respond quickly to customers and users.

Granular strategies

Without this granular strategy, companies may spend too much on technology without ever solving the business challenges they face, simply due to differing departmental objectives, cultures, and incentives. Simply put, business-IT alignment integrates technology with the strategy, mission, and goals of an organization. For example:

  • Faster time-to-market
  • Increased profitability
  • Better customer experience
  • Improved collaboration
  • Greater industry and IT agility
  • Strategic technological transformation

Hot topic

View webinar recording Empowering Collaboration Between Business and IT, with Fabio Gammerino, Signavio Pre-Sales Consultant.

The power of process: Four steps to better business-IT alignment

While it may seem intuitive, many organizations struggle to achieve the elusive goal of business-IT alignment. This is not only because alignment is a cumbersome and lengthy process, but because the overall process is made up of many smaller sub-processes. Each of these sub-processes lacks a definitive start and endpoint. Instead, each one comprises some “learn and do” cycles that incrementally advance the overall goal.

These cycles aren’t simple fixes, and this explains why issues still exist in the modern digital world. But by establishing a common language, building internal business relationships, ensuring transparency, and developing precise corporate plans of action, the bridge between the two stabilizes.

Four steps to best position your business-IT alignment strategy:

  1. Plan: Translate business objectives into measurable IT services, so resources are effectively allocated to maximize turnover and ROI – This step requires ongoing communication between business and IT leaders.
  2. Model: IT designs infrastructure to increase business value and optimize operations – IT must understand business needs and ensure that they are implementing systems critical to business services.
  3. Manage: Service is delivered based on company objectives and expectations – IT must act as a single point-of-service request, and prioritize those requests based on pre-defined priorities.
  4. Measure: Improvement of cross-organization visibility and service level commitments – While metrics are essential, it is crucial that IT ensures a business context to what they are measuring, and keeps a clear relationship between the measured parameter and business goals.

Signavio Says

Temporarily rotating IT employees within business operations is a top strategy in reaching business-IT alignment because it circulates company knowledge. This cross-pollination encourages better relationships between the IT department and other silos and broadens skill-sets, especially for entry-level employees. Better knowledge depth gives the organization more flexibility with well-rounded employees who can fill various roles as demand arises.

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Mit den richtigen Prozessen zum Erfolg: vier Schritte zum Business-IT Alignment

Digitalisierung, Agilität, Tech-basiert: Sowohl in der IT-Transformation als auch im Business-Alignment stecken diese drei strategischen Schlagworte. Häufig sorgen sie jedoch nur für oberflächliche Veränderungen. Tatsächlich ist die Abstimmung von Business und IT für viele Unternehmen nach wie vor eine Herausforderung. Die Transformation ist schließlich keine einmalige Umstellung von A auf B, sondern ein dauerhafter Zustand der ständigen Veränderungen.


Read this article in English:

Stop processing the same mistakes! Four mistakes to business & IT alignment


Für ein erfolgreiches Business-IT Alignment benötigen Unternehmen vor allem adaptive Technologien. Nur so können sie mit den Entwicklungen in der Branche und dem zunehmend geforderten Kundenerlebnis auf Technologiebasis Schritt halten. Alignment bedeutet also, die bis dato als getrennt wahrgenommenen Bereiche Business und Technologie miteinander zu verbinden.

Von der Informations- zur Business-Technologie

Ob es um die Organisation von Geschäftsprozessen, die Kommunikation mit Kunden oder die Erbringung von Dienstleistungen geht: Informationstechnologie sorgt in all diesen Bereichen für Veränderungen. Dabei ist die Abstimmung von Business und IT für den Markteinfluss und das Wachstum mehr denn je von entscheidender Bedeutung. Auch wenn es keine vorherrschende Reorganisationsstrategie gibt, tendieren die meisten Unternehmen dazu, ihre IT zu dezentralisieren. Dadurch wird sie näher an die Endnutzer gebracht, die Wissensbasis verschmilzt zudem häufig mit der Geschäftsstrategie. 

Bei dieser Taktik stehen die Geschäftsziele im Mittelpunkt: Die IT kann die Dynamik des Unternehmens schneller mit permanenten Lösungen unterstützen und aufrechterhalten. Technologischer Fortschritt und Verbesserungen werden wiederum in aktuelle und zukünftige Strategien und Initiativen integriert. Besonders erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie strenge Organisationsstrukturen hinter sich lassen – die traditionelle Frage „In welcher Abteilung arbeiten Sie?“ wird zu „Wie arbeiten Sie?“.

Aber wie beweist die IT ihren Wert und gewinnt das Vertrauen der C-Suite? Laut Gartner haben fast 20% der Unternehmen bereits in Tools investiert, mit denen geschäftsrelevante Kennzahlen überwacht werden können. Bis 2021 sollen es voraussichtlich 60% sein. Das Problem ist jedoch, dass viele I&O-Führungskräfte nicht wissen, wo sie ansetzen sollen, wenn sie eine IT-Überwachungsstrategie initiieren. 

Vier Herausforderungen des Business-IT Alignments

CIOs stehen unter dem zunehmenden Druck, die wachsenden und sich verändernden digitalen Anforderungen zu erfüllen. Zugleich sollen sie auch die Betriebsumgebung mit neuen Funktionen ausstatten und nachweisen, dass die IT einer bestimmten Geschäftsstrategie entspricht. Unabhängig von der Größe eines Unternehmens gilt: Zukunftsorientierten Organisationen kann die Technologie konkrete Vorteile (wie Geschwindigkeit und Leistung) bieten, um operative und Umsatzziele effizient zu erreichen und die Innovationserwartungen ihrer Kunden zu erfüllen. Eine gute technologische Infrastruktur bereichert die Kultur, Effizienz und Kundenbeziehungen eines Unternehmens.

Von 0 auf 100: Business- und IT Alignment

Wer eine kontinuierliche Strategie implementiert, wird mit einer besser funktionierenden Organisation, mehr Gewinn und einem besseren ROI belohnt. Schließlich erreicht man seine Ziele mit weniger Aufwand und agiert dadurch effizienter. Natürlich gibt es keine Standardmethode für eine erfolgreiche Abstimmung. Eine Organisation, in der sich die IT- und Geschäftsstrategie im Einklang befindet, kann ihre Flexibilität und betriebliche Effizienz mit einer maßgeschneiderten Strategie deutlich verbessern. Dieser Kampf zwischen Effizienz und Effektivität war noch nie so entscheidend für das Überleben von Unternehmen wie heute.

In der Tat sind es vor allem erfolgreiche Unternehmen, die sich umfassend mit den Zusammenhängen zwischen IT und Business befassen und die Bedeutung dieser Synergie verstehen. Hervorragende Beispiele hierfür sind Amazon und Apple. Bei beiden Konzernen sind Technologie und technologische Innovation integraler Bestandteil der Betriebsstruktur. In einigen Fällen haben sie ihre Technologie- und Geschäftsstrategien sogar selbst entwickelt.

Konvergenz und Integration

Viele erfolgreiche Unternehmen haben die Effizienz ihrer Technologieinvestitionen gesteigert und die finanziellen und operativen Risiken, die mit geschäftlichen und technologischen Veränderungen einhergehen, erheblich reduziert.

Wenn das Tempo von Veränderungen und geschäftlicher Agilität derart hoch ist, muss man jedoch auch die Konvergenz und Integration einbeziehen und nicht nur die Abstimmung von IT und Business. Mit anderen Worten: Unternehmen müssen ihre Denkweise verändern und auf eine neue Ebene bringen, sodass sich alle Mitarbeiter auf die gemeinsame Schaffung von „echtem Mehrwert“ konzentrieren und schnell auf Kunden und Nutzer reagieren können.

Granulare Strategien

Fehlt eine granulare Strategie, können abweichende Abteilungsziele, Kulturen und Anreize dazu führen, dass Unternehmen zu viel Geld für Technologie ausgeben, ohne dadurch ihre geschäftlichen Herausforderungen zu lösen. Einfacher ausgedrückt: Beim Business-IT Alignment sollte die Technologie in die Strategie, Mission und Ziele eines Unternehmens integriert werden, um folgende Ziele zu erreichen: 

  • Schnellere Markteinführungszeit
  • Höhere Rentabilität
  • Besseres Kundenerlebnis
  • Bessere Zusammenarbeit
  • Mehr Unternehmens- und IT-Agilität
  • Strategische, technologische Transformation

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Das Potenzial von Prozessen: vier Schritte zum optimalen Business-IT Alignment

Business-IT Alignment erscheint vielen Organisationen als intuitiver Prozess. Dennoch haben  viele Unternehmen Schwierigkeiten, dieses hochgesteckte Ziel auch tatsächlich zu erreichen. Das liegt nicht nur daran, dass die Abstimmung von IT und Fachbereichen ein aufwendiger und langwieriger Prozess ist. 

Darüber hinaus besteht der Gesamtprozess aus vielen kleineren Teilprozessen. Diese Teilprozesse haben keinen definitiven Start- und Endpunkt, sondern beinhalten einige Lern- und Umsetzungszyklen, die das Gesamtziel schrittweise vorantreiben. Sie sind also keine simplen Lösungen. Durch den Aufbau einer gemeinsamen Sprache und abteilungsübergreifender Beziehungen, die Gewährleistung von Transparenz und die Entwicklung präziser, unternehmensweiter Maßnahmepläne wird eine Brücke zwischen den beiden Bereichen geschaffen.

Vier Schritte zur optimalen Positionierung Ihrer Business-IT Alignment-Strategie:

  1. Planen: Wandeln Sie Geschäftsziele in messbare IT-Services um, sodass Ressourcen effektiv zur Verbesserung von Umsatz und ROI genutzt werde können – dieser Schritt erfordert eine kontinuierliche Kommunikation zwischen den Unternehmens- und IT-Verantwortlichen.
  2. Modellieren: Die IT-Abteilung entwirft eine Infrastruktur zur Optimierung und Verbesserung der geschäftlichen Prozesse. Die IT-Abteilung muss die geschäftlichen Anforderungen verstehen und sicherstellen, dass sie Systeme implementiert, die für das Unternehmen von entscheidender Bedeutung sind.
  3. Verwalten: Der Service erfolgt auf Basis der Unternehmensziele und -erwartungen. Die IT muss als zentraler Ansprechpartner für Serviceanfragen fungieren und auf diese Anfragen entsprechend der vordefinierten Prioritäten eingehen.
  4. Messen: Verbesserung der organisationsweiten Transparenz und der Service Level Commitments. Obgleich Kennzahlen von entscheidender Bedeutung sind, ist es weitaus wichtiger, dass die IT einen Geschäftskontext für die von ihnen gemessenen Daten und eine klare Beziehung zwischen den gemessenen Parametern und den Geschäftszielen sicherstellt.

Die Meinung von Signavio

Die vorübergehende Rotation von IT-Mitarbeitern innerhalb des Unternehmens ist eine der Hauptstrategien für die Ausrichtung von Business und IT, da hierdurch internes Wissen im Unternehmen geteilt wird. Diese Wissensweitergabe sorgt für eine bessere Beziehung zwischen der IT-Abteilung und anderen Unternehmensbereichen und erweitert die Kompetenzen, insbesondere bei neuen Mitarbeitern. Profunde Kenntnisse geben der Organisation mehr Flexibilität, gut ausgebildete Mitarbeiter bei Bedarf in anderen Rollen einzusetzen.

 

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Process Paradise by the Dashboard Light

The right questions drive business success. Questions like, “How can I make sure my product is the best of its kind?” “How can I get the edge over my competitors?” and “How can I keep growing my organization?” Modern businesses take their questions further, focusing on the details of how they actually function. At this level, the questions become, “How can I make my business as efficient as possible?” “How can I improve the way my company does business?” and even, “Why aren’t my company’s processes working as they should?”


Read this article in German:

Mit Dashboards zur Prozessoptimierung


To discover the answers to these questions (and many others!), more and more businesses are turning to process mining. Process mining helps organizations unlock hidden value by automatically collecting information on process models from across the different IT systems operating within a business. This allows for continuous monitoring of an organization’s end-to-end process landscape, meaning managers and staff gain specific operational insights into potential risks—as well as ongoing improvement opportunities.

However, process mining is not a silver bullet that turns data into insights at the push of a button. Process mining software is simply a tool that produces information, which then must be analyzed and acted upon by real people. For this to happen, the information produced must be available to decision-makers in an understandable format.

For most process mining tools, the emphasis remains on the sophistication of analysis capabilities, with the resulting data needing to be interpreted by a select group of experts or specialists within an organization. This necessarily creates a delay between the data being produced, the analysis completed, and actions taken in response.

Process mining software that supports a more collaborative approach by reducing the need for specific expertise can help bridge this gap. Only if hypotheses, analysis, and discoveries are shared, discussed, and agreed upon with a wide range of people can really meaningful insights be generated.

Of course, process mining software is currently capable of generating standardized reports and readouts, but in a business environment where the pace of change is constantly increasing, this may not be sufficient for very much longer. For truly effective process mining, the secret to success will be anticipating challenges and opportunities, then dealing with them as they arise in real time.

Dashboards of the future

To think about how process mining could improve, let’s consider an analog example. Technology evolves to make things easier—think of the difference between keeping track of expenditure using a written ledger vs. an electronic spreadsheet. Now imagine the spreadsheet could tell you exactly when you needed to read it, and where to start, as well as alerting you to errors and omissions before you were even aware you’d made them.

Advances in process mining make this sort of enhanced assistance possible for businesses seeking to improve the way they work. With the right process mining software, companies can build tailored operational cockpits that unite real-time operational data with process management. This allows for the usual continuous monitoring of individual processes and outcomes, but it also offers even clearer insights into an organization’s overall process health.

Combining process mining with an organization’s existing process models in the right way turns these models from static representations of the way a particular process operates, into dynamic dashboards that inform, guide and warn managers and staff about problems in real time. And remember, dynamic doesn’t have to mean distracting—the right process mining software cuts into your processes to reveal an all-new analytical layer of process transparency, making things easier to understand, not harder.

As a result, business transformation initiatives and other improvement plans and can be adapted and restructured on the go, while decision-makers can create automated messages to immediately be advised of problems and guided to where the issues are occurring, allowing corrective action to be completed faster than ever. This rapid evaluation and response across any process inefficiencies will help organizations save time and money by improving wasted cycle times, locating bottlenecks, and uncovering non-compliance across their entire process landscape.

Dynamic dashboards with Signavio

To see for yourself how the most modern and advanced process mining software can help you reveal actionable insights into the way your business works, give Signavio Process Intelligence a try. With Signavio’s Live Insights, all your process information can be visualized in one place, represented through a traffic light system. Simply decide which processes and which activities within them you want to monitor or understand, place the indicators, choose the thresholds, and let Signavio Process Intelligence connect your process models to the data.

Banish multiple tabs and confusing layouts, amaze your colleagues and managers with fact-based insights to support your business transformation, and reduce the time it takes to deliver value from your process management initiatives. To find out more about Signavio Process Intelligence, or sign up for a free 30-day trial, visit www.signavio.com/try.

Process mining is a powerful analysis tool, giving you the visibility, quantifiable numbers, and information you need to improve your business processes. Would you like to read more? With this guide to managing successful process mining initiatives, you will learn that how to get started, how to get the right people on board, and the right project approach.

Mit Dashboards zur Prozessoptimierung

Geschäftlicher Erfolg ergibt sich oft aus den richtigen Fragen – zum Beispiel: „Wie kann ich sicherstellen, dass mein Produkt das beste ist?“, „Wie hebe ich mich von meinen Mitbewerbern ab?“ und „Wie baue ich mein Unternehmen weiter aus?“ Moderne Unternehmen gehen über derartige Fragen hinaus und stellen vielmehr die Funktionsweise ihrer Organisation in den Fokus. Fragen auf dieser Ebene lauten dann: „Wie kann ich meine Geschäftsprozesse so effizient wie möglich gestalten?“, „Wie kann ich Zusammenarbeit meiner Mitarbeiter verbessern?“ oder auch „Warum funktionieren die Prozesse meines Unternehmens nicht so, wie sie sollten?“


Read this article in English: 
“Process Paradise by the Dashboard Light”


Um die Antworten auf diese (und viele andere!) Fragen zu erhalten, setzen immer mehr Unternehmen auf Process Mining. Process Mining hilft Unternehmen dabei, den versteckten Mehrwert in ihren Prozessen aufzudecken, indem Informationen zu Prozessmodellen aus den verschiedenen IT-Systemen eines Unternehmens automatisch erfasst werden. Auf diese Weise kann die End-to-End-Prozesslandschaft eines Unternehmens kontinuierlich überwacht werden. Manager und Mitarbeiter profitieren so von operativen Erkenntnissen und können potenzielle Risiken ebenso erkennen wie Möglichkeiten zur Verbesserung.

Process Mining ist jedoch keine „Wunderwaffe“, die Daten auf Knopfdruck in Erkenntnisse umwandelt. Eine Process-Mining-Software ist vielmehr als Werkzeug zu betrachten, das Informationen erzeugt, die anschließend analysiert und in Maßnahmen umgesetzt werden. Hierfür müssen die generierten Informationen den Entscheidungsträgern jedoch auch in einem verständlichen Format zur Verfügung stehen.

Bei den meisten Process-Mining-Tools steht nach wie vor die Verbesserung der Analysefunktionen im Fokus und die generierten Daten müssen von Experten oder Spezialisten innerhalb einer Organisation bewertet werden. Dies führt zwangsläufig dazu, dass es zwischen den einzelnen Schritten zu Verzögerungen kommt und die Abläufe bis zur Ergreifung von Maßnahmen ins Stocken geraten.

Process-Mining-Software, die einen kooperativeren Ansatz verfolgt und dadurch das erforderliche spezifische Fachwissen verringert, kann diese Lücke schließen. Denn nur wenn Informationen, Hypothesen und Analysen mit einer Vielzahl von Personen geteilt und erörtert werden, können am Ende aussagekräftige Erkenntnisse gewonnen werden.

Aktuelle Process-Mining-Software kann natürlich standardisierte Berichte und Informationen generieren. In einem sich immer schneller ändernden Geschäftsumfeld reicht dies jedoch möglicherweise nicht mehr aus. Das Erfolgsgeheimnis eines wirklich effektiven Process Minings besteht darin, Herausforderungen und geschäftliche Möglichkeiten vorherzusehen und dann in Echtzeit auf sie zu reagieren.

Dashboards der Zukunft

Nehmen wir ein analoges Beispiel, um aufzuzeigen, wie sich das Process Mining verbessern lässt. Der technologische Fortschritt soll die Dinge einfacher machen: Denken Sie beispielsweise an den Unterschied zwischen der handschriftlichen Erfassung von Ausgaben und einem Tabellenkalkulator. Stellen Sie sich nun vor, die Tabelle könnte Ihnen genau sagen, wann Sie sie lesen und wo Sie beginnen müssen, und würde Sie auf Fehler und Auslassungen aufmerksam machen, bevor Sie überhaupt bemerkt haben, dass sie Ihnen passiert sind.

Fortschrittliche Process-Mining-Tools bieten Unternehmen, die ihre Arbeitsweise optimieren möchten, genau diese Art der Unterstützung. Denn mit der richtigen Process-Mining-Software können individuelle operative Cockpits erstellt werden, die geschäftliche Daten in Echtzeit mit dem Prozessmanagement verbinden. Der Vorteil: Es werden nicht nur einzelne Prozesse und Ergebnisse kontinuierlich überwacht, sondern auch klare Einblicke in den Gesamtzustand eines Unternehmens geboten.

Durch die richtige Kombination von Process Mining mit den vorhandenen Prozessmodellen eines Unternehmens werden statisch dargestellte Funktionsweisen eines bestimmten Prozesses in dynamische Dashboards umgewandelt. Manager und Mitarbeiter erhalten so Warnungen über potenzielle Probleme und Schwachstellen in Ihren Prozessen. Und denken Sie daran, dynamisch heißt nicht zwingend störend: Die richtige Process-Mining-Software setzt an der richtigen Stelle in Ihren Prozessen an und bietet ein völlig neues Maß an Prozesstransparenz und damit an Prozessverständnis.

Infolgedessen können Transformationsinitiativen und andere Verbesserungspläne jederzeit angepasst und umstrukturiert werden und Entscheidungsträger mittels automatisierter Nachrichten sofort über Probleme informiert werden, sodass sich Korrekturmaßnahmen schneller als je zuvor umsetzen lassen. Der Vorteil: Unternehmen sparen Zeit und Geld, da Zykluszeiten verkürzt, Engpässe lokalisiert und nicht konforme Prozesse in der Prozesslandschaft der Organisation aufgedeckt werden.

Dynamische Dashboards von Signavio

 Testen Sie Signavio Process Intelligence und erleben Sie selbst, wie die modernste und fortschrittlichste Process-Mining-Software Ihnen dabei hilft, umsetzbare Einblicke in die Funktionsweise Ihres Unternehmens zu erhalten. Mit Signavios Live Insights profitieren Sie von einer zentralen Ansicht Ihrer Prozesse und Informationen, die in Form eines Ampelsystems dargestellt werden. Entscheiden Sie einfach, welche Prozesse und Aktivitäten Sie innerhalb eines Prozesses überwachen möchten, platzieren Sie Indikatoren und wählen Sie Grenzwerte aus. Alles Weitere übernimmt Signavio Process Intelligence, das Ihre Prozessmodelle mit den Daten verbindet.

Lassen Sie veraltete Arbeitsweisen hinter sich. Setzen Sie stattdessen auf faktenbasierte Erkenntnisse, um Ihre Geschäftstransformation zu unterstützen und Ihre Prozessmanagementinitiativen schneller zum Erfolg zu führen. Erfahren Sie mehr über Signavio Process Intelligence oder registrieren Sie sich für eine kostenlose 30-Tage-Testversion über www.signavio.com/try.

Erfahren Sie in unserem kostenlosen Whitepaper mehr über erfolgreiches Process Mining mit Signavio Process Intelligence.

Process Mining als Radar: So spüren Sie Optimierungspotenziale auf!

Unklare Prozesse können den Erfolg einer digitalen Transformation schnell behindern. Process Mining kann an dieser Stelle der Initiative zum Erfolg verhelfen. 

Process Mining, funktioniert wie ein Radar. Mithilfe dieser Methode lassen sich Prozesse überwachen und Schwachstellen identifizieren. Dabei werden Prozessoptimierung und Data Mining kombiniert. Unternehmen sind so in der Lage, bessere und faktenbasierte Entscheidungen zu treffen.

Dadurch erhalten Sie einen beispiellosen „Zugriff“ auf den versteckten Mehrwert in Ihren Prozessen. Es ist, als ob Sie auf Schatzsuche sind und genau wissen, wo Sie suchen müssen – mit einem „Bodenradar“ als Vorteil. Die Technologie bietet wertvolle, detaillierte Erkenntnisse für Ihre Entscheidungsfindung und zeigt zugleich verborgene Schätze und Möglichkeiten zur Umsatzsteigerung bei bisher unentdeckten Transformationsinitiativen auf.

 

Prozesse für geschäftliche Erkenntnisse in Echtzeit

Die Ermittlung von Prozessen basierend auf Ihren Daten kann über die Standards Ihrer Mitbewerber hinausgehen, sodass Sie diesen einen Schritt voraus sind. Mithilfe von Process Mining können Sie in digitalen Transformationsprojekten genau nachvollziehen, was in Ihrem Unternehmen vor sich geht. Die umfangreichen digitalen Daten zu tatsächlichen Ereignissen, Entscheidungen und Prozesspfaden zeigen Ihnen auf, was initiiert oder bereits realisiert wurde. Aus den Analysen lassen sich anschließend konkrete Ansätze ableiten, wie etwa Maßnahmen zur Kosteneinsparung oder einem genau definierten ROI.

Dies kann sogar auf ein ganzheitliches digitales Managementsystem für die dynamische und kontinuierliche Nutzung von Erkenntnissen aus einem Unternehmen ausgeweitet werden. Process Mining ist die Grundlage der digitalen Transformation und der erforderlichen neuen Strategien, um zu verstehen, wie ein Unternehmen funktioniert.

 

Ticktack: Zeit, den Ist-Zustand des Prozesses zu ermitteln

Mit einem expansiven Process-Mining-Ansatz wird die Optimierung zu einem Kernelement der DNA Ihres Unternehmens. Durch das Aufspüren spezifischer Abläufe, die mit herkömmlichen Methoden in der Regel unentdeckt bleiben, erleichtert Process Mining das Steuern der Prozesspfade. Dies bedeutet, dass die Funktionsweise eines Unternehmens besser analysiert und gesteuert werden kann, sodass die Prozessentwicklung und -optimierung zum Wegweiser von Unternehmen wird.

Der erste Schritt zur kontinuierlichen Verbesserung besteht darin, die besten Prozesse zu ermitteln, die gemeinsam in einem Unternehmen genutzt werden können, oder die Engpässe und Ineffizienzen zu ermitteln, die sich negativ auf Ihr Unternehmensergebnis auswirken.

Neue (Prozess-) Landschaften entdecken

Im Wesentlichen ist Process Mining der nächste Baustein für den Aufbau eines effizienten Prozessmanagements sowie für Prozessoptimierungsprojekte, die Mehrwert schaffen. Es kombiniert auf innovative Weise bewährte Methoden aus Prozessmodellierung und Business Intelligence. Process Mining verbessert die Effizienz und reduziert Risiken, sodass Sie von einem signifikant höheren Mehrwert profitieren können.

Was Process Mining für Initiativen zur digitalen Transformation jedoch noch spannender macht, ist die Möglichkeit, durch unentdeckte Bereiche der Prozesslandschaft zu navigieren. Auf diese Weise können Sie den Prozesswildwuchs reduzieren und genau die Prozesse und Zusammenhänge untersuchen, die bisher auf der Strecke geblieben sind. Hierzu zählen beispielsweise unterschiedliche Abläufe, Extremfälle, Ineffizienzen, Schwachstellen und ähnliches. In der Tat müssen im Rahmen von Initiativen zur Prozessoptimierung und -transformation genau diese Prozessarten am häufigsten ermittelt und analysiert werden. Denn am Ende ist ein Unternehmen nur so stark wie sein schwächster Prozess.

Nur, wenn wir Prozesse über ihre Grenzen hinweg genau analysieren, können wir Engpässe und Schwachstellen aufdecken und die Gründe hierfür verstehen. Ist das Problem beispielsweise ein Mitarbeiter, der Standort oder der Prozess selbst? Oder sind Prozesse immer durch den geschäftlichen Kontext gerechtfertigt  – sollten Fertigungsmaschinen ununterbrochen auch ohne Auftrag anlaufen oder sollten Mitarbeiter die Arbeitsabläufe diktieren?

Versteckter Mehrwert: Verbessern Sie Ihr Kundenerlebnis

Denken Sie daran, dass nicht nur das Datenvolumen wichtig ist, sondern auch, wie Unternehmen diese Daten nutzen. Unternehmen müssen die gewonnenen Informationen zur Verbesserung des Kundenerlebnisses einsetzen, z. B. mithilfe von Customer Journey Mapping (CJM), um die tägliche Entscheidungsfindung zu optimieren und um kontinuierlich Innovationen zu entwickeln. Damit Unternehmen in der Digital Economy von heute wettbewerbsfähig bleiben und gleichzeitig den zukünftigen Erfolg sicherstellen können, müssen sie Prozesse effektiv nutzen und steuern. Jetzt! Zum Beispiel:

  • Sie sorgen für mehr Transparenz und Sichtbarkeit Ihrer operativen Abläufe, überwinden Abteilungssilos und fördern die Kommunikation und Zusammenarbeit.
  • Sie standardisieren bestimmte Aktivitäten in Ihrer Organisation, sodass alle Mitarbeiter/innen sich an verbindliche Abläufe halten und Verantwortlichkeiten wirklich geklärt sind.
  • Sie bringen das ganze Team an einen Tisch und bieten Ihrem Team die Möglichkeit, Teilaufgaben zu automatisieren.

Unternehmen, die der technologischen Entwicklung immer einen Schritt voraus sind, können agile Abläufe aufbauen, um unterschiedliche und anspruchsvollere Kundenerwartungen zu erfüllen. Zugleich können sie die Effizienz der operativen Lieferkette durch bessere Strategien für die Zusammenarbeit und Einbeziehung der Lieferanten gewährleisten.

 

Prozesse für das neue digitale Transformationszeitalter (DTx)

Ob Ihr Unternehmen bereit ist oder nicht, das digitale Transformationszeitalter ist da und die Konvergenz von Mobilität und Cloud-Speicher hat zu einer wahren Explosion an digitalen Daten geführt. Benutzer haben jederzeit, überall und auf unzähligen Geräten Online-Zugriff und generieren jede Minute Unmengen an Informationen. Einer der führenden IT-Marktanalysten, International Data Corporation (IDC), prognostiziert, dass die Welt bis 2025 rund 160 Billionen Gigabyte an Daten erzeugen wird!

Um mit der verbesserten digitalen Kohärenz Schritt zu halten, können Experten für Digitale Transformation und Excellence mithilfe von Process-Mining-Daten faktenbasierte Entscheidungen treffen und schnell auf Veränderungen reagieren. Hierzu zählen eine leichtere Integration transformativer digitaler Technologien, bessere operative Agilität und Flexibilität, optimierte Unternehmensführung und -kultur sowie die Mitarbeiterförderung. Solch ein selbsttragender Ansatz führt zu nachhaltigen Ergebnissen und schafft eine Prozesskultur innerhalb des gesamten Unternehmens.

Aufbau einer Prozesskultur in Ihrem Unternehmen

Process Mining bietet weit mehr als Erkennen, Visualisieren, Analysieren: Anhand Ihrer vorhandenen Daten können Sie die Ausführung von Prozessen automatisch in Echtzeit überwachen. Diese einfache Bewertung per Mausklick ermöglicht ein sofortiges Verständnis komplexer Prozesse. Innerhalb von Transformationsprojekten, die aufgrund ihrer Natur tiefgreifende Änderungen in geschäftlichen und organisatorischen Aktivitäten, Prozessen, Kompetenzen und Modellen erfordern, liefert Process Mining die visuelle Übersicht und ermöglicht sofortige Maßnahmen.

Mit diesen Einsichten gewinnen Sie wertvolle Gesichtspunkte zu Fragen wie:

  • Wie können Sie digitale Datenspuren nutzen, um fundiertere Entscheidungen auf Ihrem Weg der Prozessverbesserung zu treffen?
  • Wie kann die Prozessleistung überwacht und der Soll- mit dem Ist-Zustand verglichen werden?
  • Wie können überflüssige Prozesse beseitigt werden, während die Prozesse erhalten bleiben, die einen echten Mehrwert bieten?

Die Zukunft des Prozesses verstehen

Je weiter die Globalisierung voranschreitet, desto mehr ist von Führungskräften die Bereitschaft gefordert, Prozesse ganzheitlich zu verstehen und sich neuen Denkweisen zu öffnen. Eine Investition in Systeme, Verfahren, Menschen und Technologien wird nur dann erfolgreich sein, wenn es eine progressive Führung und die Offenheit für Veränderungen gibt. 

Process Mining zeichnet sich nicht nur durch umfassende Vorteile aus, sondern auch durch komplexe Möglichkeiten. Der Zugriff auf Prozesse kann jedoch einfach sein. Das Verständnis und die Anpassung an sich schnell ändernde Umstände muss über einmalige, kopflastige Prozesskorrekturen hinausgehen. Stattdessen müssen kontinuierlich Verbesserung stattfinden. Dies bedeutet jedoch auch, dass sich die DNA eines Unternehmens ständig verändert, um für neue Herausforderungen gewappnet zu sein. Ein Entwicklungsprozess, so revolutionär, dynamisch und kontinuierlich wie die konstante Veränderung des Geschäfts … und des Lebens selbst.

Starten Sie Ihre eigene Schatzsuche!

Schöpfen Sie mit Signavio Process Intelligence das Potenzial von Process Mining voll aus und erfahren Sie, wie Ihr Unternehmen den versteckten Mehrwert von Prozessen für sich nutzen, neue Ideen generieren und Zeit und Geld sparen kann. 

Body and Soul: Software-Roboter und datenbasierte Prozessauswertung

Software-Roboter liegen im Trend. Immer mehr Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen setzen auf Robotic Process Automation (RPA), um zeitintensive manuelle Tätigkeiten zu automatisieren, effizienter zu gestalten und von den Schultern ihrer Belegschaft zu nehmen.

Doch so vielversprechend diese Ambitionen auch klingen: Noch heute scheitern viele RPA-Projekte an der Vorbereitung. Ein Prozessschritt lässt sich schnell automatisieren, doch wurde der Prozess vorher nicht optimiert, resultiert dies oft in hohen Kosten und frustrierten Mitarbeitern. In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie eine RPA-Initiative richtig angehen, ihren Erfolg messen und langfristige Erfolge erzielen. Lernen Sie, wie Sie Process Mining gewinnbringend einsetzen, um RPA vorzubereiten. Anhand eines Service-Prozesses zeigen wir auf, warum eine Prozessoptimierung das entscheidende Erfolgskriterium für Ihre RPA-Initiative ist.

1.       Die Digitalisierung der Unternehmen: RPA und Process Mining gehen Hand in Hand

Process Mining und Robotic Process Automation (RPA) zählen zu den wichtigsten Werkzeugen für Unternehmen, die auf Digitalisierung setzen, so eine Befragung des deutschen Wirtschaftsmagazins „Computerwoche“ (2019).

Rund die Hälfte der deutschen Unternehmen hat bereits mit der Analyse von Geschäftsprozessen begonnen, während 25% der Unternehmen dem Thema RPA einen hohen Stellenwert beimessen. Innovative Unternehmen verknüpfen beide Methoden miteinander: Sie setzen Software-Roboter als leistungsstarke Automatisierungstechnologie ein; die Richtung gibt die datengestützte Prozessauswertung an.

2.       Anwendungsfall: Wie ein Service-Prozess optimiert und automatisiert wird

Unternehmen aller Branchen stehen vor der Herausforderung, ihre Prozesse zu digitalisieren und effizienter zu gestalten. Signavio unterstützt mehr als 1.000 Organisationen aller Größen und Branchen bei diesem Ziel. Die cloudbasierte Software-Lösung ermöglicht Prozessverantwortlichen und Führungskräften, ihre Prozesse zu verstehen, zu analysieren und bessere Geschäftsentscheidungen zu treffen. 

Wie sich die Prozessoptimierung gestaltet, wird im Folgenden an einem Anwendungsbeispiel gezeigt: Ein Unternehmen der Telekommunikationsindustrie verfügt über zahlreiche Service-Prozesse, darunter auch die Problembehebung im Falle einer gestörten Internetverbindung. Der Prozess gestaltet sich wie folgt:

Sobald sich ein Kunde über eine gestörte Internetverbindung beschwert, wird im Unternehmen ein Service-Prozess ausgelöst. Dieser Prozess besteht aus verschiedenen Teilschritten: Ist das Problem nach mehreren Schritten der internen Prüfung nicht behoben, ist ein Vor-Ort-Besuch eines Service-Mitarbeiters beim Kunden vorgesehen.

Dieser Service-Prozess führte im Unternehmensalltag des Telekommunikationsanbieters in der Vergangenheit regelmäßig zu internen Diskussionen. Die Prozessverantwortlichen äußerten die Vermutung, dass der Service zu viel Zeit benötige und intern hohe Kosten verursache. Im Rahmen einer Prozessinitiative wollten sie dieser Vermutung nachgehen und neue Möglichkeiten der Prozessoptimierung erarbeiten. Die folgenden Fragen waren dabei relevant:

  • Wie identifizieren wir den aktuellen Ist-Zustand des Prozesses?
  • Auf welchem Wege stoßen wir Verbesserungen an?
  • Wo lassen sich Service-Roboter einsetzen, um den Arbeitsalltag des Teams zu erleichtern?

Signavios Technologie bot den Prozessverantwortlichen die Möglichkeit, den kritischen Serviceprozess datenbasiert auszuwerten, zu optimieren und die Automatisierung von Teilschritten durch den Einsatz von Software-Robotern vorzubereiten. Im Kontext dieses Fallbeispiels erhalten Sie im Folgenden einen Einblick in die innovative SaaS-Lösung. 

2.1   Den Service-Prozess im Kontext der Customer Journey verstehen: Operative Abläufe und die Customer Experience visualisieren

Die Bearbeitung einer Kundenanfrage ist nur einer von Hunderten oder sogar Tausenden alltäglichen Prozessen in einer Organisation. Die Signavio Business Transformation Suite ermöglicht Unternehmen aller Branchen, die gesamte Prozesslandschaft zu betrachten und konstant weiterzuentwickeln.

Anhand der unterschiedlichen Komponenten dieser Technologie erarbeiteten die Prozessverantwortlichen des Telekommunikationsunternehmens eine 360°-Grad-Sicht auf alltägliche operative Abläufe:

  • Modellierung, Dokumentation und Visualisierung von Geschäftsprozessen im Kontext der Customer Journey (Signavio Process Manager) 
  • Automatisierung von Prozessschritten (Signavio Workflow Accelerator)
  • Datengestützte Auswertung von Prozessen (Signavio Process Intelligence)
  • Teamübergreifende Prozesssicht entlang der gesamten Value Chain (Signavio Collaboration Hub)

Die Mitarbeiter des Telekommunikationsunternehmens sehen im Signavio Collaboration Hub die gesamte Wertschöpfungskette ihres Unternehmens mitsamt allen Management-, Kern- und Serviceprozessen. Mit Blick auf die Prozesslandkarte navigieren sie die Ansicht auf den jeweils gesuchten Prozess: In unserem Beispiel besteht der Prozess in der Prüfung der Internetverbindung über das Glasfaserkabel.

Im Signavio Process Manager kann dieser Prozess entlang der gesamten Customer Journey eingesehen werden: Eine Persona symbolisiert den Kunden mit dem Problem der gestörten Internetverbindung. So wird seine gesamte Reise entlang unterschiedlicher Prozessschritte bis zur Lösung des Problems visualisiert.

 

Ein weiterer Klick auf den jeweiligen Prozessschritt führt zum hinterlegten Prozessmodell: Dort sind alle operativen Abläufe hinterlegt, die zur Lösung des Problems beitragen. Durch die integrierte Möglichkeit der Prozesssimulation gelingt es, den Prozess anhand verschiedener Datensätze zu prüfen und die Kosten, Durchlaufzeiten und Bottlenecks im Voraus zu berechnen. Dies ist bereits ein guter erster Schritt, um herauszufinden, wie effizient ein Prozess tatsächlich verläuft. Doch um die Ursachen der bestehenden Probleme zu ergründen, bedarf es einer datengestützten Methode der Prozessauswertung.

2.2   Von der datenbasierten Auswertung zur Prozessverbesserung: Process Mining

Die Methode des Process Minings ermöglicht Prozessverantwortlichen einen akkuraten Einblick in alltägliche operative Abläufe: Anhand datenbasierter Auswertungen gelingt es, Schwachstellen in Geschäftsprozessen sowie Optimierungspotenziale zu erkennen und herauszufinden, welche Prozesse sich tatsächlich für die Automatisierung eignen.

In unserem Beispiel wenden die Prozessverantwortlichen des Telekommunikationsunternehmens Process Mining an, um herauszufinden, an welchen Stellen der Prozess der gestörten Internetverbindung dysfunktional ist. Sie möchten herausfinden, ob sich Teilschritte durch den Einsatz von Software-Robotern automatisieren lassen.

Dafür nutzen die Prozessverantwortlichen Process Intelligence, das Analysemodul der Signavio Business Transformation Suite. In einer sogenannten Investigation erhalten sie einen detaillierten Einblick in den kritischen Prozess und können die Erfolgskennzahlen anhand unterschiedlicher Faktoren auswerten: Performance, Time, Occurrence, Variants, Loops usw.

So sehen sie beispielsweise, welche Prozessvarianten im Unternehmensalltag auftreten und auf welche Ursachen sie zurückzuführen sind. Sie greifen auf die Daten aus den ERP-Systemen der Organisation zu, um beispielsweise die Durchlaufzeiten des Prozesses zu bestimmen. Dabei sehen die Prozessverantwortlichen den tatsächlichen Ablauf eines Prozesses – und finden heraus, ob er wirklich funktioniert, wie gewünscht.

In unserem Beispiel zeigt die Datenauswertung etwa: Der Service-Prozess tritt in mehr als 240 Varianten auf – und weicht im Unternehmensalltag somit deutlich von seinem modellierten Idealzustand ab.

In der Signavio Business Transformation Suite können die erhobenen transaktionalen Daten als Overlay direkt auf das Prozessmodell gelegt werden, um die realen Zeiten für einzelne Prozessschritte anzuzeigen. Diese Visualisierung zeigt auf: Obwohl zunächst eine interne Prüfung der Störung vorgesehen ist, wird dieser Schritt im Unternehmensalltag häufig übersprungen: Dies führt dazu, dass zumeist sofort ein Außendienst-Mitarbeiter zu den Kunden fährt und eine Vor-Ort-Analyse durchführt. Dieser Schritt erweist sich häufig als unnötig und verursacht somit regelmäßig Kosten und Prozessverzögerungen.

Mit Blick auf die Ergebnisse der Datenanalyse schlussfolgern die Prozessverantwortlichen, dass Teilschritte der internen Prüfung durch Software-Roboter automatisiert werden können.

2.3   Soul meets Body: Die RPA-Implementierung planen         

Die operativen Daten aus den ERP-Systemen des Unternehmens wurden mit der Prozessdokumentation zusammengebracht. Auf diesem Wege konnte das Telekommunikationsunternehmen wertvolle Erkenntnisse zur Prozessoptimierung gewinnen und herausfinden, an welchen Stellen sich die Automatisierung durch Robotic Process Automation als sinnvoll erweist. Im Collaboration Hub kann nun die RPA-Implementierung geplant und das hinterlegte Prozessmodell angepasst werden:

Im geänderten Prozessmodell ist nun zu sehen: Prozessschritte wie „Netzwerkverbindung prüfen“ werden nicht mehr manuell durchgeführt. Ein Software-Roboter wurde so programmiert, dass er die Aktivität automatisiert anhand von vorgegebenen Eingabeinformationen übernehmen kann. Um zu prüfen, ob die Automatisierung dieser und weiterer Teilschritte sinnvoll ist, kann eine Simulation im Signavio Process Manager gestartet werden und als Testlauf mit den Daten aus Process Intelligence durchgeführt werden. So werden diese Fragen beantwortet:

  • Ist die Automatisierung sinnvoll?
  • Wie verändern Software-Roboter die Performance?
  • Wie hoch sind die Kosten, Durchlaufzeiten und der Ressourcenbedarf?
  • Erhöht sich der Return on Investment? 

3.       Signavio bringt die Prozessdokumentation mit den operativen Daten zusammen

Mit der Signavio Business Transformation Suite ist es dem Telekommunikationsunternehmen gelungen, den Prozess der gestörten Internetverbindung zu analysieren, zu optimieren und durch den Einsatz externer Software-Roboter zu automatisieren. Im Rahmen der Auswertung wurden zudem weitere Aktivitäten gefunden, die perspektivisch von Software-Robotern übernommen werden können: zum Beispiel ein Funktions-Check der Devices oder einzelne Kommunikationsaufgaben wie Bestätigungen. Somit ist der Prozess digitaler und effizienter geworden.

Das Besondere an diesem Anwendungsfall: Erst durch die Visualisierung des Prozesses in der Customer Journey und die folgende Auswertung der ERP-Daten konnte das bestehende Problem identifiziert und eine Lösung gefunden werden. Daher erwies sich der Einsatz der RPA-Technologie erst nach der Untersuchung des Ist-Zustandes als wirklich sinnvoll.

Sie möchten mehr erfahren? Hier erhalten Sie unser kostenloses Whitepaper zum Thema „Process Mining“! 

Events

Webinar: Der ganzheitliche RPA-Ansatz – Wie Sie BPM und RPA gewinnbringend kombinieren

Für eine erfolg­reiche RPA-Implemen­tierung in Ihrem Unternehmen, ist es von großer Bedeutung, heraus­zufinden, ob sich Ihr Geschäfts­szenario auch wirklich für den Einsatz eines Software-Roboters eignet. Welche typischen Heraus­forderungen dabei auf Sie zukommen und wie BPM Sie an dieser Stelle unter­stützen kann, erfahren Sie in diesem Webinar.

Anmeldung


Wie RPA Ihr Unternehmen unterstützt

Den Einsatz von Robotic Process Automation (RPA) empfinden viele Unter­nehmen als gewagt, da es die Be­fürchtung gibt, Roboter könnten Mit­arbeitende ersetzen. Dabei trifft das Gegen­teil zu: Roboter über­nehmen repetitive Auf­gaben und entlasten somit enorm. Mitarbeitende können sich dadurch auf wert­schöpfende Aufgaben konzen­trieren, Personal­kosten und Fehler­quellen werden reduziert.

Das erwartet Sie im Webinar

Ihr Unternehmen spielt bereits mit dem Gedanken, Software-Roboter einzusetzen? Sie sind sich jedoch noch nicht ganz sicher, welchen Nutzen RPA Ihnen tatsächlich bringen könnte? In unserem Webinar am 18.03.2020 um 14.00-15.00 Uhr möchten wir mit Ihnen in die Welt der Robotic Process Automation abtauchen. Für eine erfolgreiche RPA Initiative müssen Geschäftsprozesse vorab genau verstanden und dokumentiert werden, bevor es an die Automatisierung geht. In unserem Webinar erhalten Sie Antworten auf folgende Fragen:

  • Welche Voraus­setzungen müssen Sie erfüllen, um eine RPA-Initiative in Ihrem Unternehmen zu starten?
  • Wie können Sie mit Signavio RPA-Potenziale Ihrer Organisation identifizieren?
  • Was macht eine erfolgreiche RPA-Initiative aus?

Am Ende des Webinars haben Sie die Möglichkeit, Ihre individuellen Fragen an unsere Referentin zu stellen.

Als optimale Vorbereitung auf dieses Webinar, empfehlen wir Ihnen, schon jetzt einen Blick in das Whitepaper In 7 Schritten zur erfolgreichen Enterprise Robotic Process Automation zu werfen.

Weitere Informationen zum Webinar

Den Ein­­wahl-Link und alle weiteren Informa­­tionen zum Webinar er­halten Sie recht­­­­­­zeitig vor Beginn per E-Mail zu­­ge­sendet. Im An­schluss an die Präsen­ta­­tion haben Sie die Gelegen­­­­­heit, Ihre Fragen direkt an unseren Referenten zu stellen.

Auch wenn Sie nicht live teil­­­­nehmen können, schicken wir Ihnen nach dem Webinar gerne die voll­­­­­ständige Auf­­­­zeichnung zu. Bitte regis­­­trieren Sie sich in diesem Fall auch über das Formular oben rechts auf der Seite.

Bei Fragen zu unseren Webinaren melden Sie sich gerne bei uns: marketing.dach@signavio.com.

Wir freuen uns auf Ihre Teil­nahme!

Webinar: BPM der Zukunft – womit Unternehmen jetzt rechnen müssen

Mit unserem CEO Dr. Gero Decker, Prof. Dr. Jan Mendling und Prof. Dr. Jan vom Brocke werfen wir einen Blick auf das BPM der Zukunft. Folgende Themen werden unter anderem im Mittelpunkt stehen: Wie unter­scheidet sich das Prozess­management der 2010er Jahre vom BPM der Zukunft? Welche BPM-Trends lassen sich für das Jahr 2020 und darüber hinaus identifizieren? Welche Heraus­forderungen bringen diese Entwicklungen für Unternehmen mit sich?

Anmeldung (Bitte regis­­­­trieren Sie sich hierfür ebenfalls über das For­mular oben rechts.)


Das erwartet Sie im Webinar „BPM der Zukunft“

Noch vor einigen Jahren galt Prozess­management als „Spielwiese“ für wenige Spezia­listen und Pilot­kunden. Mittler­weile hat das Thema deutlich an Reife und Fahrt gewonnen: Organi­sationen unter­schiedlichster Branchen und Größen konnten Praxis­erfahrung sammeln und starten nun in ein neues BPM-Jahrzehnt. Grund genug für uns, einen Blick auf das Prozess­management der Zukunft zu werfen.

In einem inter­aktiven Rahmen möchten wir das Thema aus unter­schiedlichen Blick­winkeln diskutieren. Wir freuen uns auf einen lebhaften Austausch mit unserem CEO und CO-Founder Dr. Gero Decker, dem Experten für Prozess Management Prof. Dr. Jan Mendling und dem BPM-Guru Prof. Dr. Jan vom Brocke.

Folgende Themen werden im Mittelpunkt der Diskussion stehen:

  • Wie unterscheidet sich das Prozess­management der 2010er Jahre vom BPM der Zukunft?
  • Welche BPM-Trends lassen sich für das Jahr 2020 und darüber hinaus identi­fizieren?
  • Welche Heraus­forderungen bringen diese Entwicklungen für Unternehmen mit sich?
  • Wie können Mitarbeiter auf diese Ver­änderungen vorbereitet werden?
  • Welche Rolle wird BPM im Umgang mit disruptiven Technologien einnehmen?
  • Ist die DACH-Region in punkto BPM zukunftsfähig aufgestellt?

Im Anschluss haben Sie die Gelegenheit, in einen direkten Austausch mit unseren Experten zu treten. Stellen Sie Ihre Fragen zum BPM der Zukunft hierfür einfach live in unserer Q&A-Session!

 

Weitere Informationen zum Webinar

Den Einwahl-Link und alle weiteren Infor­­mationen zum Webinar er­halten Sie nach Anmeldung recht­­­­­zeitig vor Beginn per E-Mail.

Bei Fragen zu unseren Webinaren melden Sie sich gerne bei uns: marketing.dach@signavio.com.

Wir freuen uns auf Ihre Teil­nahme!

Partner-Webinar: Prozesstransparenz durch Process Mining mit der itelligence AG und Signavio

Freuen Sie sich auf exklusives Insiderwissen vom renommierten SAP Beratungs­haus itelligence AG. Erfahren Sie mehr über Process Mining und darüber, wie Sie Ihre Geschäftsprozesse optimieren können. Melden Sie sich jetzt kostenlos an!

Anmeldung


Das erwartet Sie im Webinar

Um interne Geschäftsprozesse optimieren zu können, muss für diese zunächst ein tief­gründiges Verständnis vorliegen, sodass gewinnbringende Erfolge generiert werden können. Oft stellt sich dabei heraus, dass die tat­sächlichen Abläufe von der Theorie abweichen.

Durch Process Mining mit Signavio finden Sie heraus, wie Ihre Prozesse wirklich verlaufen. Maike Spierling, Process Analyst, und Torsten Kerwien, Head of Business Process Management, von der itelligence AG, geben Ihnen in unserem Webinar am 20.02.2020 um 14.00-15.00 Uhr einen Über­blick rundum das Thema Process Mining als Disziplin im gesamt­heitlichen Geschäfts­prozess­management. Um mit Process Mining Potenziale aufdecken zu können, wird eine geeignete Projekt­methodik vorausgesetzt. Die daraus resultierenden Ergebnisse dienen als Grundlage für zukünftige Transformations­projekte, um den dynamischen Markt­anforderungen lang­fristig gerecht zu bleiben. Die Teilnahme ist kostenlos, wir freuen uns auf Sie!

Wie gelingt es Unternehmen, Ihre Geschäftsprozesse besser zu verstehen, sodass gewinnbringender Erfolg generiert werden kann? Gern möchten wir Ihnen bereits vorab unseren Leitfaden kostenlos zur Verfügung stellen.

 

Weitere Informationen zum Webinar

Auch wenn Sie nicht live teil­­nehmen können, schicken wir Ihnen nach dem Webinar gerne die voll­­­­ständige Auf­­­zeich­nung zu. Bitte registrieren Sie sich in diesem Fall auch über das Formular oben rechts auf der Seite.

Den Einwahl-Link und alle weiteren Infor­mationen zum Webinar erhalten Sie recht­­­zeitig vor Beginn per E-Mail zuge­sendet.

Im Anschluss an die Präsenta­tion haben Sie Gelegen­­heit, Ihre Fragen direkt an unseren Referenten zu stellen.

Bei Fragen zu unseren Webinaren, melden Sie sich gerne bei uns: webinar@signavio.com.

 

 

Webinar: Signavio und Salesforce – So steigern Sie Ihre Sales Excellence

Nutzen Sie Signavio Process Intelligence, um Vertriebs­daten aus Salesforce in Echtzeit zu analysieren, Ihre Vertriebs­prozesse zu optimieren und Geschäfts­abschlüsse zu steigern. Setzen Sie auf Process Mining und schöpfen Sie das Potenzial Ihrer Vertriebs­mitarbeiter voll aus.

Anmeldung

Das erwartet Sie im Webinar

Die Verknüpfung von Signavio Process Intelligence mit Sales­force macht es möglich: Modernstes Process Mining analysiert Ihre Vertriebs­daten in Echt­zeit und unter­sucht so die Performance Ihres Sales-Teams. Bekommen Sie ein tieferes Ver­ständnis für den Ablauf Ihrer Verkaufs­prozesse und nutzen Sie das volle Potential Ihrer Vertriebler!

Im Webinar erfahren Sie, wie Sie

  • Sales-Prozesse anhand von Echtzeit­daten analysieren
  • Opportunities schneller in Abschlüsse umwandeln
  • die Anzahl Ihrer Geschäfts­abschlüsse erhöhen
  • mehr Effizienz im Vertriebs­prozess erreichen
  • mehr Transparenz in Vertriebs­abläufen schaffen

Melden Sie sich jetzt an und profitieren Sie von Salesforce mehr als jemals zuvor!

Sie möchten schon jetzt mehr dazu erfahren, wie Sie eine erfolgreiche Process-Mining-Initiative in Ihrer Organi­sation ins Leben rufen? Werfen Sie einen Blick in unser kosten­loses Whitepaper Erfolgreiches Process Mining mit Signavio Process Intelligence.

 

Weitere Informationen zum Webinar

Auch wenn Sie nicht live teil­­­nehmen können, schicken wir Ihnen nach dem Webinar gerne die voll­­­­­­ständige Auf­­­­­zeichnung zu. Bitte regis­­­­trieren Sie sich in diesem Fall auch über das For­mular oben rechts.

Den Einwahl-Link und alle weiteren Infor­­mationen zum Webinar er­halten Sie recht­­­­­­zeitig vor Beginn per E-Mail zu­ge­sendet. Im An­schluss an die Präsen­tation haben Sie Gelegen­­­heit, Ihre Fragen direkt an unseren Referenten zu stellen.

Bei Fragen zu unseren Webinaren, melden Sie sich gerne bei uns: marketing.dach@signavio.com.

Wir freuen uns auf Ihre Teil­nahme!


In Zusammenarbeit mit:

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Signavio Webinar

Am 22.01.2020 erfahren Sie in unserem Kunden-Webinar, wie die St. Galler Stadtwerke mit Hilfe von Signavio Customer Journey Mapping, Services und Prozesse erfolgreich durch professionelles Geschäftsprozessmanagement zusammenführen. Melden Sie sich jetzt kostenlos an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Jetzt kostenlos anmelden

Auf einen Blick:

  • WAS

    Kunden-Webinar: Services, Customer Journeys und Geschäftsprozesse unter einem Hut – integriertes Geschäftsprozessmanagement bei den St.Galler Stadtwerken

  • WANN

    22. Januar 2020
    14.00-15.00 Uhr

  • WIE LANGE

    60 Minuten

  • WER

    Wolfgang Korosec (CIO der St. Galler Stadtwerke) und Marcel Würmli (Senior Consultant and Managing Partner bei der EnerBit GmbH)

  • WO

    LIVE im Internet

Weitere Informationen zum Webinar

Auch wenn Sie nicht live teil­­nehmen können, schicken wir Ihnen nach dem Webinar gerne die voll­­­­ständige Auf­­­zeich­nung zu. Bitte registrieren Sie sich in diesem Fall auch über das Formular oben rechts auf der Seite.

Den Einwahl-Link und alle weiteren Infor­mationen zum Webinar erhalten Sie recht­­­zeitig vor Beginn per E-Mail zuge­sendet.

Im Anschluss an die Präsenta­tion haben Sie Gelegen­­heit, Ihre Fragen direkt an unseren Referenten zu stellen.

Bei Fragen zu unseren Webinaren, melden Sie sich gerne bei uns: webinar@signavio.com.

Partner-Webinar: Prozessmodellierung für die Automotive-Produktentwicklung (SPICE)

Nehmen Sie am 11.12.2019 um 14.00 Uhr an unserem Webinar in Zusammen­arbeit mit der cip alpha GmbH & Co. KG teil. Guido Lange, geschäftsführender Gesellschafter, referiert zum Thema „Prozessmodellierung für die Automotive-Produktentwicklung – Normenkonforme Freiheit für Kreativität”. Melden Sie sich jetzt an und erfahren Sie mehr zu Automotive SPICE und den Zusammenhang zum Signavio Process Manager.

Anmeldelink HIER.

Das erwartet Sie im Webinar

Wir freuen uns sehr, dass Guido Lange, geschäftsführender Gesellschafter der cip alpha und cip delta GmbH, die Prozess­modellierung für die Automotive-Produktentwicklung in Hinsicht auf die normen-konforme Freiheit für Kreativität erläutert. Aufgrund seiner vielfältigen Studien­erfahrungen im Bereich Mathematik, Physik und den Wirtschafts­wissenschaften sowie langjähriger Erfahrung in internationalen Konzernen der Software­entwicklung, ist er ein sehr geschätzter Lehr­beauftragter der Dualen Hochschule Baden-Württemberg für Prozess-Management und Software-Qualitätsmanagement.

Freuen Sie sich auf folgende Themenschwerpunkte:

  • Ziele der Norm Automotive SPICE
  • Bedeutung von SPICE für die Fahrzeugkomponentenlieferanten
  • BPMN-basierendes Prozessmodell als Referenzmodell für die Automotive-Produktentwicklung

Sie sind neugierig geworden? Dann melden Sie sich jetzt an. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Weitere Informationen zum Webinar:

Auch wenn Sie nicht live teilnehmen können, schicken wir Ihnen nach dem Webinar gerne die vollständige Aufzeichnung zu. Bitte registrieren Sie sich in diesem Fall auch über das Formular oben rechts auf der Seite.

Den Einwahl-Link und alle weiteren Informa­tionen zum Webinar erhalten Sie recht­­zeitig vor Beginn per E-Mail zugesendet.

Im Anschluss an die Präsen­ta­tion haben Sie die Gelegen­heit, Ihre Fragen direkt an unseren Referenten zu stellen.

Bei Fragen zu unseren Webinaren melden Sie sich gerne bei uns: marketing.dach@signavio.com

Signavio Q-Lounge mit Prof. Dr. Jan Mendling

Wir präsentieren Ihnen die exklusive Signavio Q-Lounge am 27.11.2019 in Zürich. Prof. Dr. Jan Mendling wird Ihnen einmalige Einblicke in verschiedene Anwender­beispiele für Process Mining geben, welche Sie anschließend in einem interaktiven Workshop für Ihr Unternehmen anwenden können. Freuen Sie sich auf ein span­nendes Eventformat und erarbeiten Sie wertvolle Ansätze für Ihren Unternehmensalltag.

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Signavio Q-Lounge in Zürich – Die Agenda

Wir freuen uns darauf, Sie bei unserer Signavio Q-Lounge am 27.11.2019 in der Event-Location memox in Zürich zu begrüßen. In ent­­spannter Atmosphäre möchten wir Sie zum After­­­work einladen, mit Ihnen gemein­sam über Ihre Prozessinitiative sprechen und bei dieser Gelegen­­­­heit natürlich netz­­­­­werken.

15.00-15.30 Uhr
Registrierung

15.30-16.30 Uhr
Präsentation: Anwendungsbeispiele für Process Mining | Prof. Dr. Jan Mendling, Wirtschaftsuniversität Wien

16.30-17.30 Uhr
Interaktive Workshop-Session

17.30-18.00 Uhr
Präsentation der Workshop-Ergebnisse

18.00-19.00 Uhr
Networking inklusive Snacks und Getränken

19.00 Uhr
Ende der Veranstaltung


Sind Sie neugierig geworden? Dann melden Sie sich jetzt kosten­­los zu der Veran­staltung an!

Wir freuen uns auf Ihre Teil­­nahme!

Veranstaltungsdetails

Was: Signavio Q-Lounge
Wo: memox, Albisriederstrasse 199, 8047 Zürich, Schweiz
Wann: Mittwoch, 27.11.2019, 15.00-19.00 Uhr
Sprache: Deutsch
Kontakt und Fragen: marketing.dach@signavio.com
Anmeldung: Bitte füllen Sie das Registrierungs­­formular oben auf der rechten Seite aus. Die Anmeldung sowie Teilnahme ist kosten­los.

Webinar: Operational Excellence – Unternehmenserfolg durch Kundenzufriedenheit

Webinar mit dem Management Circle: Operational Excellence – Unternehmenserfolg durch Kundenzufriedenheit

Jeder spricht von Operational Excellence, aber was genau verstehen wir darunter und ebenso wichtig: Wie erreicht man sie? Um Operational Excellence im Unter­nehmen dauerhaft zu halten, müssen Sie Ihre Prozessmetriken konstant über­wachen und optimieren. Erfahren Sie im Webinar mit dem Management Circle, wie Sie mit Operational Excellence einen Wettbewerbsvorsprung erlangen. Melden Sie sich jetzt an.

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Konkurrenz­vorteil Unternehmens­­kultur: So wird Ihre Organisa­tion zukunfts­­fähig!

In Organisationen aller Branchen streben Führungs­kräfte nach einem wichtigen Ziel: dem harmonischen Zusammen­spiel der beteiligten Menschen, Prozesse und Technologien. Sie ver­sprechen sich davon effizientere operative Ab­läufe, bessere Zusammen­arbeit und vor allem eine gelungene Kunden­erfahrung. Dabei aber ist es wichtig zu verstehen: Operational Excellence ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Dieser Prozess erfordert die Bereit­schaft, sich konti­nuierlich zu verbessern. Doch wie motivieren Sie Ihr Team, eine gemein­same Vision zu ver­folgen und an einem Strang zu ziehen? Was Operational Excellence für Ihr Unter­nehmen bedeutet, wie Sie Ihre Operational Excellence Initiative umsetzen können und welche Schritte heute wichtig sind, um morgen erfolg­reich zu sein, erfahren Sie in unserem Webinar mit dem Management Circle.

 

Auf einen Blick:

  • WAS

    Operational Excellence – Unternehmenserfolg durch Kundenzufriedenheit

  • WANN

    5. November 2019
    14.00-15.00 Uhr

  • WIE LANGE

    60 Minuten

  • WER

    Lukas Runge
    Pre-Sales Consultant
    Signavio GmbH

  • WO

    LIVE im Internet

The Power of Process Tour – Zürich

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Digitale Transformation, Operational Excellence oder die ideale Customer Journey – Signavio unterstützt Sie zielgerichtet bei Ihrem Unternehmenswandel. Auf der The Power of Process Tour in Zürich erfahren Sie, wie Sie das volle Potenzial Ihrer Unternehmensprozesse ausschöpfen und langfristig konsistente und gute Geschäfts­entscheidungen treffen. Profitieren Sie dabei von den Erfahrungen unserer Partner und Kunden.

Tauschen Sie sich mit Experten aus der Prozess- und Operational-Excellence-Community auf der The Power of Process Tour in Zürich aus. Erfahren Sie, wie Sie Signavio auf dem Weg zum erfolg­reichen Unternehmens­wandel unterstützt und wie Sie den Schritt zur modernen Organisation und zur besseren Kunden­orientierung meistern. Renommierte Branchen­experten zeigen, wie Sie die täglichen Heraus­forderungen Ihres Unter­nehmens bewältigen – und das Potenzial Ihrer Prozesse nutzen, um klügere Entscheidungen in kürzerer Zeit zu treffen.

Wir bieten Ihnen die Gelegenheit, mit unseren Kunden ins Gespräch zu kommen und exklusive Einblicke in die Funktions­weise der Signavio Business Transformation Suite zu erhalten. Genießen Sie Ihr Frühstück in einer entspannten Runde und erweitern Sie dabei Ihr Netzwerk!

Registrieren Sie sich jetzt, um Ihren freien Platz zu sichern!

Tauschen Sie sich mit Experten aus der Prozess- und Operational-Excellence-Community auf der The Power of Process Tour in Zürich aus. Erfahren Sie, wie Sie Signavio auf dem Weg zum erfolg­reichen Unternehmens­wandel unterstützt und wie Sie den Schritt zur modernen Organisation und zur besseren Kunden­orientierung meistern. Renommierte Branchen­experten zeigen, wie Sie die täglichen Heraus­forderungen Ihres Unter­nehmens bewältigen – und das Potenzial Ihrer Prozesse nutzen, um klügere Entscheidungen in kürzerer Zeit zu treffen.

Wir bieten Ihnen die Gelegenheit, mit unseren Kunden ins Gespräch zu kommen und exklusive Einblicke in die Funktions­weise der Signavio Business Transformation Suite zu erhalten. Genießen Sie Ihr Frühstück in einer entspannten Runde und erweitern Sie dabei Ihr Netzwerk!

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The Power of Process Tour von Signavio: Ein abwechslungsreiches Programm erwartet Sie

Sie stehen vor einer neuen geschäftlichen Heraus­forderung? Sie streben einen grundlegenden Unternehmens­wandel an oder möchten Ihren Kundenservice revolutionieren? Dann sollten Sie die The Power of Process Tour für Ihren fachlichen Erfahrungsaustausch unbedingt nutzen. Als Highlights der Veranstaltung erwarten Sie ein spannender Erfahrungsbericht eines Signavio-Kunden sowie die Vorstellung eines Partner­projektes.

Lernen Sie von Experten, wie Ihr Unternehmen:

  • durch den Einsatz intelligenter Entscheidungshilfen seine Prozesse effizienter gestaltet und seinen Service verbessert.
  • Schwachstellen schnell erkennt und zielgerichtet angeht.
  • Innovationen schneller auf den Markt bringt.
  • die eigenen Prozesse mit der Unternehmensstrategie in Einklang bringt.

The Power of Process Tour in Zürich – Agenda

08.00-09.00 Uhr Registrierung & Frühstück
09.00-09.30 Uhr Eröffnungspräsentation, Steven Lewandowski von Signavio GmbH
09.30-10.00 Uhr The Power of Process in 5 Geschäftsszenarien, Gerrit de Veer von Signavio GmbH
10.00-10.15 Uhr Pause
10.15-11.15 Uhr Kundenprozessinitiative, Thorsten Dörfler von Swissport Group Services GmbH
11.15-12.00 Uhr Strategische Transformation der Geschäftsprozesse, David Statna von Horváth & Partners
12.00-13.00 Uhr Networking & Lunch

Sind Sie neugierig geworden? Dann melden Sie sich jetzt zur The Power of Process Tour in Zürich an. Bitte beachten Sie, dass die Teil­nehmer­plätze begrenzt sind. Daher empfehlen wir eine zeitnahe Registrierung. Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular oben rechts.

Dieses Event richtet sich ausschließlich an Interessenten aus dem Branchenumfeld. Unseren Kunden empfehlen wir die Teilnahme an der Signavio World 2019.

 

Weitere Termine der The Power of Process Tour

Unser Team freut sich, mit der The Power of Process Tour unter anderem in folgenden Städten Halt zu machen:

Seien auch Sie Teil der The Power Process Tour!

 

In Zusammenarbeit mit:

             

The Power of Process Tour – Frankfurt

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Digitale Transformation, Operational Excellence oder die ideale Customer Journey – Signavio unterstützt Sie zielgerichtet bei Ihrem Unternehmenswandel. Auf der The Power of Process Tour in Frankfurt erfahren Sie, wie Sie das volle Potenzial Ihrer Unternehmensprozesse ausschöpfen und langfristig konsistente und gute Geschäfts­entscheidungen treffen. Profitieren Sie dabei von den Erfahrungen unserer Partner und Kunden.

Tauschen Sie sich mit Experten aus der Prozess- und Operational-Excellence-Community auf der The Power of Process Tour in Frankfurt aus. Erfahren Sie, wie Sie Signavio auf dem Weg zum erfolg­reichen Unternehmens­wandel unterstützt und wie Sie den Schritt zur modernen Organisation und zur besseren Kunden­orientierung meistern. Renommierte Branchen­experten zeigen, wie Sie die täglichen Heraus­forderungen Ihres Unter­nehmens bewältigen – und das Potenzial Ihrer Prozesse nutzen, um klügere Entscheidungen in kürzerer Zeit zu treffen.

Wir bieten Ihnen die Gelegenheit, mit unseren Kunden ins Gespräch zu kommen und exklusive Einblicke in die Funktions­weise der Signavio Business Transformation Suite zu erhalten. Genießen Sie Ihr Frühstück in einer entspannten Runde und erweitern Sie dabei Ihr Netzwerk!

Registrieren Sie sich jetzt, um Ihren freien Platz zu sichern!

The Power of Process Tour in Frankfurt – Agenda

08.00-09.00 Uhr Registrierung & Frühstück
09.00-09.30 Uhr Eröffnungspräsentation, Stefan Krumnow von Signavio GmbH
09.30-10.00 Uhr The Power of Process in 5 Geschäftsszenarien, Tobias Przybylla von Signavio GmbH
10.00-10.15 Uhr Pause
10.15-11.15 Uhr Kunden-Prozessinitiative, SAP SE
11.15-12.00 Uhr Prozesstransparenz durch Process Mining – so identifizieren Sie Ihre Optimierungs­potentiale, Maike Spierling & Torsten Kerwien
von Itelligence AG
12.00-13.00 Uhr Networking & Mittagessen

Sind Sie neugierig geworden? Dann melden Sie sich jetzt zur The Power of Process Tour in Frankfurt an. Bitte beachten Sie, dass die Teil­nehmer­plätze begrenzt sind. Daher empfehlen wir eine zeitnahe Registrierung. Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular oben rechts.

Dieses Event richtet sich ausschließlich an Interessenten aus dem Branchenumfeld. Unseren Kunden empfehlen wir die Teilnahme an der Signavio World 2019.

Weitere Termine der The Power of Process Tour

Unser Team freut sich, mit der Power of Process Tour unter anderem in folgenden Städten Halt zu machen:

Seien auch Sie Teil der The Power Process Tour!

 

In Zusammenarbeit mit: