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Was der BREXIT für die Cloud-Strategie bedeutet

Datensouveränität wird nach dem Brexit eine der größten Herausforderungen für Unternehmen sein. Geschäftsführer sind sich der Bedeutung dessen bewusst und fürchten die Gefahr eines „Data cliff edge“, wenn die Trennung Großbritanniens von der EU endgültig beschlossene Sache sein wird.

Ohne ein klares Gespür dafür zu haben, welche Vorschriften und Compliance-Anforderungen bald gelten werden, versuchen britische Unternehmen herauszufinden, wie sie ihre Daten bestmöglich schützen, Geschäftsverzögerungen verhindern und kostspielige Fehler vermeiden können. Die Vieldeutigkeit rund um den Brexit wirft mehr Fragen als Antworten auf, darunter: Wo sollten britische Unternehmen ihre Daten speichern? Sollten sie alle ihre Rechenzentren nach Großbritannien verlegen? Wie wirkt sich der Besitz von Rechenzentren auf den Datenschutz aus? Welche Bedrohungen bestehen, wenn nach Abschluss des Brexit Daten innerhalb oder außerhalb des Vereinigten Königreichs gespeichert werden?

Für Führungskräfte sind der Mangel an Antworten und die Angst vor dem Unbekannten frustrierend. In dieser ungewissen Zeit können smarte Geschäftsführer aber den Brexit für ihre Zwecke lenken, indem sie ihn als Chance und nicht als Hindernis für sich nutzen.

Die unsicher regulierte Zukunft

Für Unternehmen mit Sitz in Großbritannien, die Datenspeicherung und private Cloud-Dienste anbieten, ist vor allem der Ort, an dem sich die Daten befinden, von Belang. Die Gewährleistung der Sicherheit und Kontrolle über eigene Daten ist von zentraler Bedeutung. Gleichzeitig ist jedoch auch die Einhaltung unbekannter zukünftiger Vorschriften und Gesetze zum Datenschutz und zum Datentransfer ein Muss.

Grundlage ist die Einhaltung der Datenschutzverordnung (DSGVO) vom 25. Mai 2018, da das Vereinigte Königreich zu diesem Zeitpunkt noch immer Teil der EU war. Nach Angaben des Information Commissioner’s Office (ICO) des Vereinigten Königreichs – einer unabhängigen Behörde, die sich für die Wahrung von Informations- und Datenschutzrechten von Einzelpersonen einsetzt – bestätigte die britische Regierung, dass ein Austritt aus der EU keine Auswirkungen auf die DSGVO haben wird. Was in diesem Jahr, wenn sich Großbritannien und die EU endgültig voneinander trennen, passieren wird, kann man nur vermuten. Die Ratschläge von ICO sind richtungsweisend: „Bereiten Sie sich darauf vor, die Bestimmungen der DSGVO zu erfüllen und voranzukommen.“

Bemerkenswerterweise schreibt die DSGVO nicht vor, wo Unternehmen ihre Daten aufbewahren müssen. Es ist lediglich erforderlich, dass die EU-Organisationen ihre Daten innerhalb der EU speichern und außerhalb der EU unzugänglich machen müssen. Ausnahme: die Daten betreffen eine DSGVO-konforme Organisation. Wie sich dieses Mandat auf das Vereinigte Königreich auswirkt, muss noch gesehen werden. Denn das Vereinigte Königreich war ja zum Zeitpunkt der Ausarbeitung der Verordnung Teil der EU. Es ist unklar, ob das Vereinigte Königreich am Ende mit der DSGVO konform sein wird.

Aus globaler Sicht muss Großbritannien herausfinden, wie der Datenaustausch und der grenzüberschreitende Datenfluss reguliert werden können. Der freie Datenfluss ist wichtig für Unternehmen und Innovation, was bedeutet, dass das Vereinigte Königreich Vereinbarungen, wie die EU sie mit den USA getroffen haben, benötigt. Ein Privacy Shield, das den Austausch personenbezogener Daten zu gewerblichen Zwecken ermöglicht. Ob das Vereinigte Königreich Vereinbarungen wie den Privacy Shield umsetzen kann, oder neue Vereinbarungen mit Ländern wie den USA treffen muss, ist etwas, was nur die Zeit zeigen wird.

Wo sind die Daten?

Rechenzentren können heute durch freien Datenfluss, sowohl im Vereinigten Königreich als auch in der EU betrieben werden. Das Vereinigte Königreich unterliegt gleichem Schutz und gleichen Vorschriften wie die EU. Viele Spekulationen beinhalten allerdings, dass in naher Zukunft britische Kunden von einem in Großbritannien ansässigen Rechenzentrum bedient werden müssen, ebenso wie europäische Kunden ein EU-Rechenzentrum benötigen. Es gibt keine Garantien. Unklar ist auch, ob diese Situation die Anbieter von Rechenzentren dazu veranlassen wird, den Umzug aus Großbritannien in Betracht zu ziehen, um sich stärker auf den Kontinent zu konzentrieren, oder ob sie sich an beiden Standorten gleichzeitig niederlassen werden. Das Wahrscheinlichste: Die Anbieter tendieren zu letzterem, wie auch Amazon Web Services (AWS). Selbst nach dem Brexit-Votum hielt Amazon an seinem Wort fest und eröffnete Ende letzten Jahres sein erstes AWS-Rechenzentrum in London. Dies unterstreicht sowohl sein Engagement für Großbritannien als auch das unternehmerische Engagement.

Aus dem Brexit eine Geschäftsmöglichkeit machen

Die Automatisierung des IT-Betriebs und die Einführung einer Cloud-Strategie könnten die ersten Schritte sein, um die unbeantworteten Fragen des Brexit zu lösen und daraus einen Vorteil zu machen. Es ist an der Zeit, die Vorteile dessen zu erkennen, teure Hardware und Software von Unternehmen vor Ort durch den Umstieg auf die öffentliche Cloud zu ersetzen. Dies ist nicht nur die kostengünstigere Option. Cloud-Anbieter wie AWS, Microsoft Azure und Google Cloud Platform (GCP) ersparen in diesem politischen Umfeld sogar Unternehmen die Verwaltung und Wartung von Rechenzentren. Einige Unternehmen sind möglicherweise besorgt über die steigenden Raten von Public-Cloud-Anbietern, ihre Preisanpassungen scheinen jedoch an den relativen Wertverlust des Sterlings gebunden zu sein. Selbst bei geringen Erhöhungen sind die Preise einiger Anbieter, wie AWS, noch immer deutlich niedriger als die Kosten, die mit dem Betrieb von Rechenzentren und privaten Clouds vor Ort verbunden sind, insbesondere wenn Wartungskosten einbezogen werden. Wenn man diesen Gedanken noch einen Schritt weiterführt, wie kann der Brexit als eine Chance für Unternehmen betrachtet werden?Organisationen sammeln alle Arten von Daten. Aber nur eine Handvoll von ihnen verwendet effektive Datenanalysen, die Geschäftsentscheidungen unterstützen. Nur wenige Unternehmen tun mehr, als ihre Daten zu speichern, da ihnen die Tools und Ressourcen fehlen, um nahtlos auf ihre Daten zuzugreifen, oder weil Abfragen teuer sind. Ohne ein für die Cloud konstruiertes Data Warehouse ist dieser Prozess bestenfalls eine Herausforderung, und der wahre Wert der Daten geht dabei verloren. Ironischerweise bietet der Brexit die Möglichkeit, dies zu ändern, da Unternehmen ihre IT-Abläufe neu bewerten und alternative, kostengünstigere Methoden zum Speichern von Daten suchen müssen. Durch den Wechsel zu einer öffentlichen Cloud und die Nutzung eines Data Warehouses für die Cloud können Unternehmen Beschränkungen und Einschränkungen ihrer Daten aufheben und diese für die Entscheidungsfindung zugänglich machen.

Der Brexit dient also als Katalysator einer datengesteuerten Organisation, die Daten verwendet, anstatt sie für schlechte Zeiten zu speichern. Am Ende scheint die Prognose der Verhandlungen in Brüssel doch eine ziemlich stürmische zu sein.

Team Up für Cloud-Daten-Lösungen

Heute bestimmen Daten die Welt. Snowflake ermöglicht Unternehmen, ihre Daten über mehrere Clouds hinweg zu speichern und zu analysieren. In einer Zusammenarbeit mit dem Energiegiganten Uniper ermöglicht das Data Warehouse erstklassige Leistung, Benutzerfreundlichkeit und Parallelität für die Daten: Uniper hat sich, mit einer Leistung von ca. 36 Gigawatt, eine Stellung in der ersten Reihe der Stromerzeuger gesichert. Das Unternehmen arbeitet in 40 Ländern mit über 12.000 Mitarbeitern. Das stetig wachsende internationale Energieunternehmen mit Sitz in Düsseldorf arbeitet seit dem letzten Jahr mit Snowflake Computing und dessen Data Warehouse.

Mehr als ein datengesteuertes Unternehmen werden
Uniper arbeitet daran, digitalen Lösungen den Weg zu ebnen. Diese sollen dabei behilflich sein, neue Business-Modelle und zukunftsweisende Arbeitsprozesse zu ermöglichen. Der Stromversorger hat es sich selbst zum Ziel gemacht, mehr als ein datengesteuertes Unternehmen zu werden. Die Firma produziert nicht nur Energie, sondern verarbeitet sie weiter, sichert und transportiert sie. Außerdem versorgt Uniper seine Kunden mit Waren wie Gas, LGN, Kohle und weiteren Energieprodukten. Dabei fallen Unmengen von Daten an. Um diese auszuwerten, müssen sie organisiert werden.

Interne und externe Quellen werden zu Snowflake Data Lake
Deshalb hat Uniper nach einem Weg gesucht, seine Daten zu standardisieren. Das Unternehmen hat hierfür seine Datensilos aufgebrochen, eine neue Architektur entwickelt und eng mit einem Ökosystem von Partnern gearbeitet. In den letzten Jahren hat der Energiegigant mit Tableau und Talend zusammen mehr als 120 interne und externe Quellen in einen so genannten Snowflake Data Lake auf der Microsoft Azure Cloud zusammengeführt. Die Zusammenarbeit mit Snowflake zeigt bereits jetzt Erfolge.

Daten – schneller und günstiger
Mit Snowflake ist Uniper in der Lage, Daten aus mehr als 120 Quellen zu verwalten, darunter Daten von ETRMs, SAP, DWHs und IoT von Kraftwerken, was die das Energieunternehmen in die Lage versetzt, schneller und besser auf den Markt zu reagieren und den Stromhandel zu optimieren. Außerdem kann das Unternehmen nun Daten zehnmal schneller und günstiger zur Verfügung stellen.
Auf Basis der neuen Infrastruktur gelang es, innerhalb von 40 Tagen rund 30 Prozent der geplanten Anwendungsfälle online zu stellen. Weitere 25 Prozent konnten bereits als Prototyp umgesetzt werden. Mit dieser Vorgehensweise konnte Uniper zudem die Kosten für die Datenintegration um 80 Prozent senken.

Uniper steht noch ganz am Anfang seiner Datenreise. Die Daten, die das Unternehmen generiert, werden auch weiterhin zunehmen. Durch die Nutzung von Snowflake in der Cloud müssen die Projektleiter keine Bedenken bezüglich der Datenmengen, die schon bald im Petabyte-Bereich liegen dürften, haben. Um seine Vorreiterstellung in der Digitalisierung zu festigen, hat Uniper mittlerweile auch eine App entwickelt, die Stift und Papier für die Mitarbeiter ersetzt – ein weiterer Schritt im Zuge der Digitalisierung, die mithilfe von Snowflake Computing den nächsten Schritt in Richtung Zukunft geht.

Mehr Informationen: www.snowflake.com

New Sponsor: Snowflake

Dear readers,

we have good news again: Now we welcome snowflake as our new Data Science Blog Sponsor! So we are booked out for the moment regarding sponsoring. Snowflake provides data warehousing for the cloud and has an unique data, access and feature model, the snowflake. Now we are looking forward to editorial contributions by snowflake.

Snowflake is the only data warehouse built for the cloud. Snowflake delivers the performance, concurrency and simplicity needed to store and analyze all data available to an organization in one location. Snowflake’s technology combines the power of data warehousing, the flexibility of big data platforms, the elasticity of the cloud, and live data sharing at a fraction of the cost of traditional solutions. Snowflake: Your data, no limits. Find out more at snowflake.net.

Furthermore, snowflake will also sponsor our Data Leader Days 2018 in November in Berlin!

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Snowflake Summit

7 TRACKS AND 80 SESSIONS

The Snowflake Summit is devoted to the most important people in data: our customers. With 7 tracks and over 80 customer sessions, you’ll hear real-life use cases, techniques, and ideas that you can take home and implement with your own organization.

  • Accelerating Analytics & BI
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Data for Breakfast – ONLINE

JOIN US AT DATA FOR BREAKFAST, ONLINE

To stay competitive in today’s world is to stay agile by making swift, intelligent, data-driven decisions. Join us online on our last stop of the Data for Breakfast tour to see how you can enable your organization to be data-driven.

By the end of the session, you’ll leave with a playbook to:

  • Escape the constraints of legacy technology.
  • Deliver insight from all your data to all your business users.
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Agenda

10:00 AM  Enable Your Organization to be Data-Driven with Snowflake
10:20 AM  Customer Testimonial
10:45 AM  Q&A

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Data for Breakfast – München

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