Process-Mining: Es werde Licht

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Nur wer seine Prozesse kennt, kann sie optimieren

Gewachsene und in verschiedenen Systemen umgesetzte Prozesse sind meist nicht definiert und dokumentiert. Wer hat einen Prozess wann, warum und wofür angelegt? Nach welchem Schema verläuft er? Gibt es verschiedene Prozessvarianten, die durch unterschiedliche Parameter gesteuert sind? Diese Fragen können viele Unternehmen nicht beantworten und ihre betrieblichen Abläufe nicht optimieren – mit der Folge, dass sie weder ihre Transparenz steigern noch die Kosten senken und von Wettbewerbsvorteilen profitieren können.

Ohne transparente, aktuelle und einheitliche Prozessdokumentation ist der Aufwand zur Aneignung des Prozesswissens unnötig hoch – zumal die Intransparenz sehr teuer ist. Insbesondere für Unternehmen im Finance-Umfeld ist eine transparente, aktuelle Dokumentation Pflicht. Nur so können Wirtschaftsprüfer oder Revisionsabteilungen Unregelmäßigkeiten und Verstöße gegen Compliance-Richtlinien in Prozessen identifizieren und nachweisen, dass Firmen normative Vorgaben wie die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) einhalten.

Prozesse sichtbar machen

Durchblick gewährt das Process-Mining. Es macht die in Technik verborgenen Prozesse sichtbar. Als Bestandteil des Business-Process-Managements (BPM) ermöglicht es, Prozesse aus ihren digitalen Spuren in ERP-, CRM- oder proprietären Systemen zu rekonstruieren und auszuwerten. Viele Unternehmen wissen nicht, wie viele digitale Abläufe es gibt, wie sie chronologisch vonstattengehen, wie sie zusammenhängen, welche Prozessvariante wie viele Anwender wie häufig durchlaufen – und was das kostet. Ausgangspunkt des Process-Minings ist eine Sammlung der Prozessschritte. Mit statistischen Modellen lässt sich dann der Kernprozess ermitteln, der als Basis für alle Prozessabläufe Abweichungen offenbart.

Beispiel: Bestellanforderung in SAP anlegen

Der Standardprozess ist einfach: Bestellanforderung ins SAP-System eingeben, an Prozessfreigeber senden, von ihm prüfen und freigeben lassen. Die Realität könnte aber so sein: Mitarbeiter A bittet Mitarbeiter B per E-Mail, den Prozess einer Bestellanforderung in SAP anzulegen. Also sammelt Mitarbeiter B Informationen in einer Excel-Liste und legt sie auf dem Server ab – und weicht damit vom Standard ab. Da Mitarbeiter B die Freigabe des Vorgesetzten von A benötigt, fragt er ihn per E-Mail, ob er die Bestellung auslösen darf – eine weitere Abweichung. Nach Freigabe schickt Mitarbeiter B die Bestellung an den Lieferanten, ohne den Prozess in SAP anzulegen – schließlich drängt die Zeit. Die Folge: Im ERP-System fehlen Bestellanforderung und Freigabe. Wieso und warum, ist im Nachhinein nicht mehr nachvollziehbar.

Prozesse visualisieren und modellieren

Licht ins Dunkel bringt die Prozessvisualisierung. Sind Prozesse in Dashboards, Diagrammen, Tabellen und Tachoelementen dargestellt, können Unternehmen einfach nachvollziehen, wie Prozesse samt Varianten ablaufen und wie sie verknüpft sind. Auf Basis der Visualisierung ist es möglich, einzelne Abläufe zu modellieren: Man überträgt Prozessabläufe in ein standardisiertes Modell, das Prozessinformationen wie In- und Outputs, beteiligte Rollen, Dokumente und IT-Systeme beinhaltet. Umfangreiche Analysen und Simulationen erlauben dann, Prozesse zu bewerten und Optimierungspotenziale aufzudecken. Ist nachvollziehbar, wie ein Gesamtprozess mit allen Varianten abläuft, können Unternehmen Modifikationen abbauen und einen effizienten Prozess definieren.

Prozesse freigeben, versionieren und publizieren

Neben der Prozessvisualisierung sollte die Process-Mining-Lösung auch die Prozessfreigabe unter Berücksichtigung der Governance-Vorgaben unterstützen. Das erlaubt, Mitarbeitern Rollen wie Prozesseigner, -freigeber oder -prüfer zuzuweisen und eine automatisierte Freigabe zu etablieren. Sind die Daten sauber versioniert und zentral abgelegt, ist für eine lückenlose Dokumentation gesorgt. Um die Mitarbeiter entsprechend zu informieren, sollte das Tool eine einfache Publizierung unterstützen und Informationen zu Risiken, Kennzahlen und IT-Systemen bereitstellen. Außerdem sollten sich Mitarbeiter in die Prozessgestaltung einbringen können.

Informationen auslesen und auswerten – auch in der Cloud

Um eine Prozessdokumentation automatisiert zu erstellen, braucht es einen Algorithmus, der prozessrelevante Informationen aus allen IT-Systemen und Applikationen in das BPM-Tool einspielt. Über Konnektoren zu SAP ERP, Microsoft Dynamics CRM und proprietären IT-Lösungen lässt es sich an Bestandssysteme nahtlos anbinden. Das erlaubt, Informationen zielführend abzugleichen, bedarfsgerecht aufzubereiten und gewinnbringend zu nutzen. Idealerweise ist eine Process-Mining-Software fester Bestandteil eines BPM-Systems (BPMS), das die Prozessplanung, -ausführung, -analyse und -optimierung unterstützt. Eine Monitoring-Komponente sollte es gestatten, Kennzahlen zu erfassen, zu überwachen und auszuwerten. Für maximale Flexibilität ist gesorgt, wenn sich das BPM-System in der Cloud betreiben und bedarfsgerecht anpassen lässt. So können Anwender auf zyklische Lastspitzen mit einem individuellen Ressourcenmanagement reagieren.

Augen auf bei der Anbieter-Auswahl

Neben dem Funktionsumfang ist auch der IT-Dienstleister wichtig. Idealerweise bietet er eine BPM-Suite mit Process-Mining als Teilkomponente. Ein großer, internationaler IT-Systemintegrator mit Erfahrung in allen Branchen hat die nötige Manpower und Erfahrung für komplexe BPM-Projekte. Im Idealfall bietet er Unternehmen State-of-the-art-Technologie und stellt ihnen kompetente, erfahrene Prozessberater zur Seite, die sie in technischen Belangen wie Setup, Integration und Inbetriebnahme sowie dem Auslesen der Daten aus IT-Systemen unterstützen – für eine zielführende Prozessoptimierung und ein wirksames Change-Management. Wenn der Dienstleister über das BPM-Projekt hinaus wertvolle Hilfestellung leistet, können Unternehmen dank Process-Mining wettbewerbsfähiger, innovativer und damit langfristig erfolgreicher werden.

New Sponsor: Snowflake

Dear readers,

we have good news again: Now we welcome snowflake as our new Data Science Blog Sponsor! So we are booked out for the moment regarding sponsoring. Snowflake provides data warehousing for the cloud and has an unique data, access and feature model, the snowflake. Now we are looking forward to editorial contributions by snowflake.

Snowflake is the only data warehouse built for the cloud. Snowflake delivers the performance, concurrency and simplicity needed to store and analyze all data available to an organization in one location. Snowflake’s technology combines the power of data warehousing, the flexibility of big data platforms, the elasticity of the cloud, and live data sharing at a fraction of the cost of traditional solutions. Snowflake: Your data, no limits. Find out more at snowflake.net.

Furthermore, snowflake will also sponsor our Data Leader Days 2018 in November in Berlin!

Data Science Survey by lexoro.ai

Ergebnisse unserer ersten Data Science Survey

Wie denken Data Scientists über ihre Skills, ihre Karriere und ihre Arbeitgeber? Data Science, Machine Learning, Künstliche Intelligenz – mehr als bloße Hype-Begriffe und entfernte Zukunftsmusik! Wir stecken mitten in massiven strukturellen Veränderungen. Die Digitalisierungswelle der vergangenen Jahre war nur der Anfang. Jede Branche ist betroffen. Schnell kann ein Gefühl von Bedrohung und Angst vor dem Unbekannten aufkommen. Tatsächlich liegen aber nie zuvor dagewesene Chancen und Potentiale vor unseren Füßen. Die Herausforderung ist es diese zu erkennen und dann die notwendigen Veränderungen umzusetzen.
Diese Survey möchte deshalb die Begriffe Data Science und Machine Learning einmal genauer beleuchten. Was steckt überhaupt hinter diesen Begriffen? Was muss ein Data Scientist können? Welche Gedanken macht sich ein Data Scientist über seine Karriere? Und sind Unternehmen hinsichtlich des Themas Machine Learning gut aufgestellt? Nun möchten wir die Ergebnisse dieser Umfrage vorstellen:



Link zu den Ergebnissen der ersten Data Science Survey by lexoro.ai

Interesse an einem Austausch zu verschiedenen Karriereperspektiven im Bereich Data Science/ Machine Learning? Dann registrieren Sie sich direkt auf dem lexoro Talent Check-In und ein lexoro-Berater wird sich bei Ihnen melden.

Pentaho User Meeting: Warum das CERN und die Bundespolizei auf Open Source setzen

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Was bewegt die größte Forschungsorganisation der Welt dazu, Open Source-Technologien einzusetzen? Wieso nutzt die Bundespolizei das offene Tool Pentaho Data Integration, um ihr Data Warehouse zu befüllen? Die Antworten geben die Anwender selbst auf dem Pentaho User Meeting am 6. März in Frankfurt.

Das CERN und die Bundespolizei sind nur zwei der Referenten, die auf dem Anwendertreffen ihre Datenprojekte vorstellen. Auf dem Pentaho User Meeting treffen sich seit Jahren alle Pentaho-Anwender aus dem deutschsprachigen Raum. Da spielt es keine Rolle, ob das Datenprojekt schon seit Jahren läuft oder noch nicht mal begonnen hat. Ob Newbie oder Professional – wer sich täglich mit Unternehmensdaten beschäftigt, ist auf dem User Meeting willkommen.

Das Pentaho User Meeting findet am 6. März von 10.00 bis 18.00 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos, aus Organisationsgründen (Raum, Catering) wird um eine Anmeldung gebeten. Anmelden können Sie sich hier.

Alles dreht sich um die Aufbereitung und Analyse von Daten

Das Pentaho User Meeting findet seit 2014 statt und dient dem Erfahrungs- und Wissensaustausch beim Einsatz mit der Data Analytics- und Big Data-Plattform Pentaho. Jeder Anwender ist herzlich eingeladen, sein Projekt oder Eigenentwicklung vorzustellen. In den letzten Jahren nahmen ca. 100 Anwender am Treffen teil, unter den Referenten waren u.a. Bosch, Swissport, Deutsche See und Wiener Wohnen Kundenservice.

Am 6. März wird es unter anderem um diese Themen gehen:

  • Realtime Analytics bei der Bundespolizei
  • Pentaho in einer Kubernetes-Verwaltung beim Fondsverwalter Netfonds
  • Migration von Reports von Business Objects auf Pentaho im CERN
  • Datei-Handling mit Pentaho Data Integration bei der Kapitalgesellschaft Hansainvest
  • Vorhersagemodelle für Predictive Analytics
  • IoT Analytics Use Case: das Smart Trains-Projekt von Virgin und Hitachi
  • SAP-Daten mit Pentaho integrieren und analysieren
  • Service Management Analytics: 360 Grad-Blick auf IT Services

Interviews mit den Referenten finden Sie hier.

Für Networking und Gespräche mit den Referenten und Anwendern bleibt in den Pausen genügend Zeit. Nach Abschluss der Veranstaltung laden wir alle Teilnehmer herzlich zu einem Get together bei Pizza und Bier ein! Alle Informationen zum Event, die Agenda und Anmeldung finden Sie hier.

Ps.: Aktuelle Updates zum Event gibt es auf Twitter unter #PUM18

New Sponsor: Cloudera

Dear readers,

we have good news: We welcome Cloudera as our new Data Science Blog Sponsor! Cloudera is one of the most famous platform and solution provider for big data analytics and machine learning. This also means editorial contributions by Cloudera for at least one year.

At Cloudera, we believe that data can make what is impossible today, possible tomorrow. We empower people to transform complex data into clear and actionable insights. We deliver the modern platform for machine learning and analytics optimized for the cloud. The world’s largest enterprises trust Cloudera to help solve their most challenging business problems.

Learn more about our new sponsor at cloudera.com.

New Sponsor: lexoro.ai

We wish our readers a happy new year and have good news: We welcome lexoro as our new Data Science Blog Sponsor for 2018!

lexoro GmbH is a Talent Management and Consulting company in the cosmos of the broad topic of Artificial Intelligence. Our focus lies on the relevant technologies and trends in the fields of data science, machine learning and big data. We identify and connect the best talents and experts behind the buzzwords, and help technology-focused industrial and consulting firms in finding the right people with the right skills to build and grow their analytics teams. In addition, we advise companies in identifying their individual challenges, hurdles and opportunities that go along with the great hype of Artificial Intelligence. We develop A.I. Prototypes and make the market transparent with industry-typical use cases.

Do you want to know more about lexoro? Visit them on lexoro.ai!

Stichwort Datenkompetenz: Von Big Data zu Big Insights

Anzeige – Artikel des Data Science Blog Sponsors Qlik.com

Wer in einer Organisation mit Daten arbeiten möchte, sollte dazu befähigt werden – sonst bleiben wertvolle Einblicke unter Umständen verborgen.

Aus der reinen Technologie-Perspektive ist Big Data nahezu grenzenlos: Prozessoren arbeiten immer schneller, die Kosten für Speicherplatz sinken kontinuierlich, Cloud-Dienste stellen ad hoc und flexibel auch riesige Speichervolumen zur Verfügung. Beste Voraussetzungen also für Big-Data-Enthusiasten? Könnte man meinen. Doch Big Data hat nicht von Haus aus Wert, Sinn oder Geschäftsnutzen. Der stellt sich erst ein, wenn die vielen verfügbaren Daten assoziativ und ohne Denk- oder Infrastruktur-Hürden neu kombiniert, analysiert und visualisiert – also wirklich smart – werden. Der Schlüssel dazu liegt in moderner Data Analytics Software, die unterschiedlichste Datenquellen und -formate verarbeiten und in Beziehung setzen kann – und so wertvolle neue Einsichten offenbart, die ohne Data Analytics im (Big-)Data-Lake abtauchen würden.

Reich an Daten – arm an Einsichten?

Entscheidend für den Erfolg von Big-Data-Projekten ist es, aus der Datenfülle die wirklich relevanten Zusammenhänge zu evaluieren – und nicht um des Sammelns willen Daten zu horten, die neue Einsichten eher zu- als aufdecken. Viele Organisationen befinden sich leider nach wie vor an diesem Punkt. Sie sind reich an Daten, aber nicht in der Lage, neue Informationen daraus zu extrahieren, die gute Ideen anstoßen, Innovation fördern und das Unternehmen nachhaltig weiterbringen. Es herrscht weitgehende Überforderung mit dem eigenen Datenschatz.

Wer in Big-Data-Technologien investiert, fragt früher oder später nach dem ROI seiner Investitionen. Dieser wird umso günstiger ausfallen, je leichter und passgenauer der Datennutzen an möglichst vielen Stellen im Unternehmen verfügbar ist. Hier gilt es zu erkennen, dass fast jeder im Unternehmen Daten gut nutzen kann und sich im Umgang mit ihnen sicher fühlen möchte, um seine Arbeit noch erfolgreicher zu machen – eine neue Untersuchung des Business-Intelligence-Experten Qlik beweist das.

88 Prozent sind überzeugt: Mit Daten läuft es besser

Demnach würden 66 Prozent der Befragten gerne mehr Zeit und Energie in ihre Datenkompetenz investieren – wenn es die Gelegenheit dazu gäbe. 88 Prozent der befragten Sachbearbeiter und ausführenden Kräfte sind überzeugt davon, dass sie mit adäquatem Datenzugang sowie mit den nötigen Befugnissen und Kompetenzen bessere Resultate im Job erreichen könnten. Doch nur 55 Prozent fühlen sich tatsächlich demensprechend ausgestattet und befähigt. Ganz anders das Bild unter Führungskräften: Unter diesen sind zwar 83 Prozent überzeugt davon, guten Zugang zu Daten zu haben – allerdings haben nur 26 Prozent der Chefs wirklich einen Ansatz gefunden, wie sie nutzbringend mit den Daten arbeiten können.

Das bedeutet: Zur datengetriebenen Arbeit sowie zur Unternehmenssteuerung und -entwicklung auf der Basis von Daten braucht nicht jeder im Unternehmen die gleichen Daten und Dashboards. Jedoch braucht jeder Mitarbeiter in der Organisation gleichermaßen die Möglichkeiten und Fähigkeiten, unkompliziert in den Daten zu forschen, die ihm persönlich helfen, seine Arbeit zu verbessern. Welche Ideen und Anschlussfragen die assoziative Data Discovery im Selfservice auslöst, ist vorher schwer zu sagen – Assoziation ist spontan. Daher gilt: Die Erkenntnis kommt beim Tun.

Aus diesem Grund verlangt wirkliche Innovation nach schrankenloser und intuitiver Datenarbeit, die Platz lässt für Ideen, für ungewöhnliche Datenkombinationen und für ein erfindungsreiches „Um-die-Ecke-Denken“. Lineare SQL-Abfragen können das nicht leisten – und entsprechen in ihren vordefinierten Pfaden nicht der wertvollen Kombinationskompetenz, die das menschliche Gehirn von Natur aus mitbringt.

Zukunftsweisende Data Analytics und Advanced Analytics versucht nicht, das Denken und Assoziieren zu ersetzen – sondern die kognitiven Prozesse des Anwenders zu unterstützen, sie zu erweitern und in ihren Möglichkeiten zu vervollständigen. So entsteht Augmented Intelligence: die intelligente Verknüpfung von menschlicher Ratio und technologischer Schnelligkeit, bzw. Vollständigkeit.

Zentral gemanagte Governance

Natürlich soll assoziatives und individuelles Daten-Handling nicht zum digitalen Selbstbedienungsladen führen. Um dennoch assoziative Analysen und freies Forschen in relevanten Daten zu gewährleisten, bewährt sich in der Selfservice-Datenanalyse zentral gesteuerte Governance mit rollenbasierter Datenverfügbarkeit und individuellen Zugriffsrechten als ideale Lösung.

Weiterbildungsangebote zu Data Science und R an der TU Dortmund

Anzeige: Interessante Weiterbildungsangebote zu Data Science und Programmiersprache R an der TU Dortmund

Das Zertifikatsstudium „Data Science and Big Data“ an der Technischen Universität Dortmund startet im Januar 2018 in den zweiten Durchgang. Aufbauend auf datenwissenschaftlichen Erkenntnissen steht die praxisnahe Umsetzung eines eigenen Big-Data Projekts im Fokus der Weiterbildung. Mithilfe von Methoden aus den Disziplinen Statistik, Informatik und Journalistik erwerben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wertvolle Kompetenzen in den Bereichen Datenanalyse, Datenmanagement und Ergebnisdarstellung. Die Bewerbungsphase läuft noch bis zum 8. November 2017. Mehr Infos finden Sie unter: https://data-science-blog.com/tu-dortmund-berufsbegleitendes-zertifikatsstudium/

Ganz neu ist ein weiteres Tagesseminarangebot im Bereich Data Science ab Frühjahr 2018: Dortmunder R-Kurse. Hier vermitteln Experten in Kursen für Anfänger und Fortgeschrittene die praktische Anwendung der Statistiksoftware R. Näheres dazu gibt es hier: www.zhb.tu-dortmund.de/r-kurse

 

Lernplattform dataX Academy gewinnt Sonderpreis für “Digitale Bildung”

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Big Data ist die Zukunft, doch den meisten Unternehmen fehlen ausgebildete Datenexperten. Die Berliner Gründer Leo Marose und Stefan Berntheisel haben eine Lernplattform entwickelt, die Datenkompetenz auf eine völlig neue Art und Weise vermitteln soll – interaktiv und am Beispiel realistischer Szenarien. Für ihr Konzept werden sie jetzt vom Bundeswirtschaftsministerium auf der CeBIT 2017 mit dem Sonderpreis für “Digitale Bildung” ausgezeichnet.

Der Bedarf an Experten für Themen wie Big Data, Machine Learning und künstlicher Intelligenz wächst rasant, das Angebot für Weiterbildungen ist aber immer noch gering. “Unternehmen sammeln immer mehr Daten, um wettbewerbsfähig zu sein – wissen aber oft nichts damit anzufangen”, erinnert sich der ehemalige Strategie-Berater Leo Marose. “Wir haben schnell gemerkt, dass hier ein riesiger Markt schlummert”. Gemeinsam mit dem IT-Systemarchitekten Stefan Berntheisel startet er 2016 dataX Academy. Die Idee: Angehende Data Scientists und Data Engineers sollen den Umgang mit komplexen Datensätzen nicht nur wie bislang in der Theorie, sondern auch in der Praxis lernen. Dazu stellt dataX Academy Online-Kurse mit echten Datensets und einer eigenen Programmierumgebung zur Verfügung. “Die Nutzer lösen dann realistische Übungsaufgaben, z. B. müssen sie herausfinden, an welchen Orten in New York mit der höchsten Taxi-Nachfrage zu rechnen ist. Allein für diese Aufgabe stehen mehr als 1,1 Milliarden echte Datenpunkte zur Verfügung”, erklärt Stefan Berntheisel. Andere Aufgaben stammen aus Bereichen wie Marketing, Geografie oder Logistik. Die Kurse werden gemeinsam mit Experten entwickelt und die Teilnehmer durch realistische Aufgaben und Probleme besser an die Praxis herangeführt. “Wir stellen immer die gesamte technische Infrastruktur für die Lernumgebung”, sagt Stefan Berntheisel und fügt hinzu: “So können Firmen ihre Mitarbeiter z. B. in Data Science sehr kostengünstig weiterbilden.” Die Kurse kosten zwischen 79 und 300 Euro. Mit dem Konzept gewann das Duo zuletzt den Startup-Award auf der Learntec 2017, der größten Messe für digitales Lernen in Europa, und erhielt eine EXIST-Förderung in Höhe von 125.000 Euro von der FU Berlin. Auf der diesjährigen CeBIT wird dataX Academy nun vom Bundeswirtschaftsministerium mit dem Sonderpreis für “Digitale Bildung” ausgezeichnet und erhält ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro.

dataX Academy arbeitet aktuell an einer Finanzierungsrunde

– denn der Markt für Big Data wächst bis 2020 auf 61 Milliarden Dollar

Wenige Monate nach der Idee zu dataX Academy starteten Leo Marose und Stefan Berntheisel im Sommer 2016 einen ersten Produkttest in Indien, Europa und den USA – mit Erfolg. “Unsere Tests liefen sehr vielversprechend. Aktuell liegen unsere Akquisitionskosten pro Nutzer bei durchschnittlich einem Dollar. Deshalb arbeiten wir jetzt an einer weiteren Finanzierung, um unser Wachstum weiter zu beschleunigen”, sagt Leo Marose. Schon 2020 ist der Wachstumsmarkt Big Data über 61 Milliarden Dollar schwer, Experten schätzen das jährliche Wachstum auf satte 30 Prozent. Zwar gibt es bereits große E-Learning-Player am Markt mit vielseitigem Angebot, diese seien oft aber “nur in wenigen Bereichen spezialisiert und setzen vor allem auf Lernvideos oder Multiple-Choice-Tests”, so Stefan Berntheisel. “Der Bedarf ist riesig – allein in den USA fehlen über 500.000 Experten für Data Science, Data Engineering und Co. In Deutschland sind Datenexperten aktuell sogar noch schwieriger zu finden.” Deshalb rollt dataX Academy seine Lernplattform aktuell in Deutschland aus. Große Marken wie Daimler, Audi, Siemens und die Boston Consulting Group haben bereits Interesse angemeldet.

Über die dataX Academy

Das Berliner Startup dataX Academy trainiert die Datenexperten von Morgen. Mit der Plattform können Nutzer den Umgang mit “Big Data” nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis lernen. Dazu stellt dataX Online-Kurse mit echten Datensets und einer eigenen Programmierumgebung Verfügung. Die Kurse werden gemeinsam mit Experten entwickelt und die angehenden Data Scientists sowie Data Engineers durch realistische Aufgaben und Probleme besser an die Praxis herangeführt. So können Unternehmen oder Forschungseinrichtungen ihre Mitarbeiter kostengünstig weiterbilden.

Hinter der Idee stecken die Berliner Unternehmer Leo Marose und Stefan Berntheisel. Sie haben bereits zuvor das Online-Magazin BOXROX aufgebaut – mit monatlich einer Million Seitenaufrufe und internationalen Werbekunden wie Adidas, Reebok oder Nike. Zuletzt gewann dataX Academy den Startup-Award auf der Learntec, der größten Messe für digitales Lernen in Europa, und wurde vom Bundeswirtschaftsministerium mit dem Sonderpreis für “Digitale Bildung” auf der CeBit 2017 ausgezeichnet.

Pressekontakt

Leo Marose

Tel.: 0163 7788742

Mail: leo.marose@datax.academy

Web: www.datax.academy

 

Weitere Referenzen zu dataX Academy